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Handball
Wie aus einer Seuche zwei Punkte werden können . . .

Erkelenzer Land. Handball: Bezirksligist ASV Rurtal Hückelhoven hat den Aufstieg selbst in der Hand. / Landesligist TV Erkelenz schlägt sich achtbar. Von Anke Backhaus

Bezirksligist ASV Rurtal Hückelhoven hat es nun tatsächlich selbst in der Hand: Nachdem die Mannschaft von Trainer Norbert Borgmann auch das Nachholspiel gegen den TV Mönchengladbach mit 31:27 für sich entschieden hat, steht das Tor zur Landesliga noch weiter offen. In der Landesliga fiel die Niederlage des TV Erkelenz bei der SG Dülken nicht so dramatisch wie erwartet aus. Der ETV verlor mit 20:31.

Landesliga: TV Erkelenz - SG Dülken 20:31 (11:14). Weil mal wieder sehr viele Verletzte beim ETV zu verzeichnen sind, wäre eine Spielabsage sicher nachvollziehbar gewesen. Stattdessen trat die Mannschaft an, die diesmal ein Mix aus Alt und Jung war - ausgeholfen hat ein Trio der Alten Herren. Und siehe da: Die Erkelenzer boten beim Ligadritten ein sehr ordentliches Spiel. Gegen Dülkens Defensivkünstler wussten die Erkelenzer Piet Reinhardt und Lucas Baumgart, wie man die besten Akzente im Angriff setzt. ETV-Trainer Gerd Werth sah zufrieden, wie diese beiden Verantwortung übernahmen. Unkonzentriert wurden die Erkelenzer in der Schlussphase, als man gute Chancen liegenließ. Für Erkelenz trafen: Baumgart 6, Baetz 4, Kehren 3, Reinhardt 2, von Dreusche 2, Hintzen 2, Gieseking 1.

Bezirksliga: ASV Rurtal Hückelhoven - TV 1848 Mönchengladbach 31:27 (12:14). Rurtal erwartete die unbequemen 48er, von denen die Gastgeber wussten, dass sie gerade die Topteams der Liga besonders gut ärgern können. Der Beginn ließ dann auch hoffen. Dank schneller Kombinationen kam Rurtal zu freien Abschlüssen. Fünf der ersten sechs Treffer markierte übrigens Stani Meschkorudni. "Gut, dass wir Stani haben", meinte dann auch Rurtals Trainer Norbert Borgmann. Doch dann sank das Spielniveau der Rurtaler zusehends. Klar, dass der TV das Spiel schnell an sich riss und zur Pause führte. Borgmann nannte dies in der Pause "Seuche" und "unverzeihlich". Wie gut, dass sich die Rurtaler nach Wiederanpfiff auf ihr großes Ziel besannen, denn auf einmal hatten die Hausherren das Spiel wieder unter Kontrolle. "Bei aller Feierei sollten wir aber nicht vergessen, dass noch nichts gewonnen ist. Noch haben wir drei schwere Saisonspiele vor der Brust", sagten die Rurtaler. Für Rurtal trafen: Meschkorudni 17, Nolte 4, P. Schaffrath 3, Tetz 2, Barbuir 1, C. Borgmann 1, Halcour 1, Heppner 1, J. Schaffrath 1.

Das Spiel des HSV Wegberg gegen den ATB Biesel II fiel aus, es wird am 22. April nachgeholt.

Frauen-Landesliga: SC Waldniel - TuS Oberbruch 27:18 (16:9). Ausgerechnet bei Tabellenführer SC Waldniel bewiesen die Oberbrucherinnen, dass sie in der Lage sind, Landesliganiveau hinzubekommen. Natürlich war der SC zu stark, um an Punkte für Oberbruch zu denken, doch beim TuS fanden einige Spielerinnen wieder ihr Selbstvertrauen. Oberbruchs Tore: Hennen 6, Füßer 4, Paulsen 3, S. Heinen 1, Vos 1, Breker 1, Görlitz 1, Schranz 1.

Frauen-Bezirksliga: Rheydter TV II - TV Erkelenz 14:21 (7:10). Im letzten Spiel der Saison hat der ETV Platz drei erfolgreich verteidigt und das lokale Duell mit dem ASV Rurtal für sich entschieden. Nur bis zum 3:3 hielt der RTV mit. Danach setzte sich der ETV ab. Nach der Pause erhöhten beide Mannschaften das Tempo. Beim ETV stand allerdings die stärkere Torfrau im Kasten, denn Michaela Mielcarek parierte, was das Zeug hielt. Die ETV-Tore: Kutz 6, J. Faenger 4, Rausch 4, Planz 3, Brands 2, Splitt 1, Paulussen 1. - Rurtals Frauen beendeten die Saison mit einem 21:13 (12:6)-Sieg bei Borussia Mönchengladbach II, Wegbergs Oberliga-Mädchen gewannen mit 33:26 (15:14) beim HSV Solingen-Gräfrath.

Quelle: RP
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