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Wiebke Müller erst Kampfrichterin, dann überragende Turnerin

Turnen: Wiebke Müller erst Kampfrichterin, dann überragende Turnerin
Wiebke Müller bei einem Handstand auf dem Schwebebalken - beim Jahrgangsturnen in Orken dominierte sie im Jahrgang 2003. FOTO: TV ERKELENZ (ARCHIV)
Erkelenz. Turnen: 14 von 27 Mädchen des TV Erkelenz schaffen beim Gau-Jahrgangsturnen in der Gustorfer Dreifachhalle die Qualifikation für den Verbandsgruppenausscheidungswettkampf in Tönisvorst. Von Hans Groob

Mit einem Großaufgebot von 27 Aktiven beteiligte sich der TV Erkelenz am Jahrgangsturnen des Gladbacher Turngaus, das vom TV Orken in der Dreifachsporthalle in Gustorf organisiert wurde, wo mehr als 200 Aktive an die Geräte gingen. Neben der Quantität stimmte auch die Qualität, schafften doch 14 Mädels des ETV die Qualifikation zum Verbandsgruppenausscheidungswettkampf am 21. Mai in Tönisvorst-Vorst. Dort geht es dann um die Teilnahme am Landesfinale des Rheinischen Turnerbundes - ein großes Ziel also.

Neben den ETV-Aktiven waren in Gustorf aber auch mehr als eine Handvoll unverzichtbarer Begleiter im Einsatz, als Trainer Linnea Schöpfs, Karola Zeitner, Birgit Jessat, Darlene Nüßer und Andreas Hasselberg. Abteilungsleiterin Monika Nüßer war am gesamten Wochenende als Kampfrichterin in der Halle unterwegs. Wie erstmals auch Sophie Karaskiviecz und Wiebke Müller, die erst im Januar zu Kampfrichterinnen ausgebildet worden waren. Das Besondere für Karaskiviecz und Müller, in drei Durchgängen waren sie Kampfrichter, um dann im vierten selbst an die Turngeräte zu gehen. Mit Erfolg: Sie schafften die Quali für den Folgewettkampf in Tönisvorst. Das geschah im Wettkampf 2.4.15, wo Wiebke Müller den Jahrgang 2003 dominierte und alle vier Wertungen (Boden, Sprung, Reck und Schwebebalken) mit klarem Vorsprung (65,65 zu 62,45 Punkte) vor ihrer Vereinskameradin Amelie Pientka für sich entschied. Vierte wurde Mia Vaehsen (55,95). Die kampfrichtende Turnerin Karaskiviecz wurde bei den 2002er-Mädels Fünfte.

Im Wettkampf 2.4.09 (Jahrgang 2008) machten die Geschwister Emma und Eva Lang auf sich aufmerksam, Emma dank einer überragenden Reckübung (im 22er-Feld die Höchstwertung) auf Platz zwei und Eva als Fünfte. In der WK 2.4.11, dem mit 36 Aktiven stärksten Teilnehmerfeld gewann Mia Rotärmel mit 61,05 Punkten bei den 2006ern und Janne Winzen mit 60,70 Punkten bei den 2007ern. Beide präsentierten die besten Bodenübungen, Janne zudem die beste Übung auf dem Balken und Mia den besten Sprung. Bei den 2007ern kamen Sylvia Cinque (5.), Lina Syben (6.) und Neela Zarrinam (9.) unter die besten Zehn. Romy Winzen (60,85) und Carla Stemmer (60,80) mussten im WK 2.4.13 nur Sarah Namokel (62,10) vom TV Schiefbahn den Vortritt lassen, sind also sicher für den Folgewettkampf qualifiziert. Wie auch Tabitha Jansen (5. im WK 2.4.17/2001) und Anna Meerts (2. im WK 2.4.17/2000). Bei den über 18-Jährigen freuen sich Lucie Vonlanten (JG 1999) und Seniorin Erika Cinque (JG 1976) auf die nächste Herausforderung.

Quelle: RP
 
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