| 00.00 Uhr

Volleyball
Zäher Jahresausklang für den Spitzenreiter

Volleyball: Zäher Jahresausklang für den Spitzenreiter
Außenangreiferin Linda Mademann versucht hier, mit einer Angriffsfinte gegen den Aachener Einerblock zum Erfolg zu kommen. FOTO: NIPKO
Erkelenz. Volleyball: Im letzten Spiel des Jahres sind die Verbandsliga-Mädels des Erkelenzer VV weit von ihrer Bestform entfernt, gewinnen dennoch 3:1. Von Hendrike Gierth

Strahlender Glanzpunkt eines fast märchenhaften Volleyballjahres war der letzte Auftritt der Verbandsliga-Volleyballerinnen des Erkelenzer VV wahrlich nicht. Zwar gewann der Spitzenreiter gegen die Drittvertretung des Post Telekom SV Aachen mit 3:1 (29:27, 24:26, 25:21, 25:16), war beim neunten Sieg im zehnten Spiel allerdings meilenweit von seiner Bestform entfernt. Ob es nun an einer kräftezehrenden Hinrunde lag, oder daran, dass einen Tag zuvor das große Weihnachtsturnier der Abteilung stattfand, bleibt ungewiss, aber gleich im ersten Satz wurde schnell deutlich, dass es nicht der Tag der Schützlinge von EVV-Cheftrainer Bogdan Chudzik war. Die Mannschaft wirkte müde und unkonzentriert, so dass die Gäste aus Aachen, die als Schlusslicht und krasser Außenseiter in die Erka-Stadt gereist waren, das Momentum auf ihrer Seite hatten. Allerdings verpassten es die Aachenerinnen, den Sack zuzumachen und ihren Satzball zu verwandeln. Das gelang dann zwar dem EVV, aber auch das brachte aber nicht den nötigen Aufschwung und die nötige Sicherheit für den folgenden Durchgang. Zwar führten die Gastgeberinnen schnell mit 10:5, doch danach verfielen die Erkelenzerinnen wieder in ihre Lethargie. Sie gerieten mit 10:11 ins Hintertreffen und konnten auch aus den Geschenken, die der PTSV mit fünf verschlagenen Angaben verteilte, kein Kapital schlagen. Die logische Konsequenz: Das Schlusslicht kam zum Satzausgleich.

Danach lief es für den Tabellenführer aus der Erka-Stadt etwas besser: Dank eines Endspurts sicherten sich die Erkelenzerinnen erst den dritten Satz, ehe der vierte Durchgang dann ungefährdet eingefahren wurde. "Im Spiel hatte man nicht den Eindruck, dass der Erste gegen den Letzten spielt", resümierte Margrit Krohn, stellvertretende Vorsitzende des EVV, "den Mädels hat Kraft und Energie gefehlt und Aachen mit einer guten Abwehr dagegengehalten." Dennoch hatte der EVV nach einem zähen Jahresausklang Grund zur Freude: Der Vorsprung auf den Zweiten ist auf neun Punkte angewachsen.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Volleyball: Zäher Jahresausklang für den Spitzenreiter


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.