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Zwei Bezirksligisten im Viertelfinale nicht mehr dabei

Lokalsport: Zwei Bezirksligisten im Viertelfinale nicht mehr dabei
In Torlaune: In dieser Szene köpft Sinan Kapar das 5:0 für den TuS Germania Kückhoven - am Ende stehen insgesamt fünf Treffer für ihn zu Buche. FOTO: NIPKO
Kreis Heinsberg. Fußball: SG Union Würm/Lindern verliert gegen TuS Rheinland Dremmen 2:3, Sparta Gerderath in Waldenrath-Straeten mit 1:2. Von Herbert Grass

Mit dem TuS Germania Kückhoven (11:0-Sieger gegen D-Ligist SV Venrath), dem SV Roland Millich (2:1-Sieg in der Verlängerung beim SV Breberen) und dem TuS Rheinland Dremmen sind im Viertelfinale am nächsten Dienstag also nur noch drei Bezirksligisten dabei. Kückhoven muss zum 1. FC Heinsberg-Lieck, Dremmen erwartet Neu-Landesligist Union Schafhausen und Millich wartet mit Germania Teveren auf den nächsten Landesligist.

TuS Germania Kückhoven - SV Venrath 11:0 (4:0). Weil derzeit der Rasenplatz von D-Ligist Venrath saniert wird, hatte man das Heimrecht an den Bezirksligisten abgegeben. Und der nutzte den Heimvorteil weidlich aus, fertigte den doch überforderten Gegner mit einem Kantersieg ab. Mike Kyek, der gestern das Tor der Germania hütete, verbrachte einen geruhsamen Abend, war nicht gefordert. Die elf Treffer des TuS teilten sich: Sinan Kapar (5 Tore), Egzon Gjosha (2) sowie je einmal Kaan Özdemir, Robin Reiff-Horst, Murat Teber, Abdullah.

SG Union Würm/Lindern - TuS Rheinland Dremmen 2:3 (2:1). Der TuS erwischte den besseren Start, lag auch schon nach sieben Minuten durch Kapitän Sascha Schopphoven 1:0 vorne. Pascal Thora, auch schon mal für die Rheinländer aktiv gewesen, glich in der 28. Minute zum 1:1 aus. Als Alex Jansen in der 35. Minute das 2:1 für die Platzherren gelang, war das Ausdruck der jetzt von ihnen überlegen geführten Partie. Als dann aber Mark Lambertz in der 48. Minute mit einem Foulelfmeter an TuS-Keeper Dennis Nnajiofer scheiterte, war die Überlegenheit plötzlich weg und Dremmen wieder gleichwertig. Zudem fand es endlich auch wieder Räume vor dem gegnerischen Tor, und die wurden auch resolut genutzt. Sascha Kurz gelang das 2:2 (68. Minute) und auch Kapitän Schopphoven war erneut erfolgreich, schoss den umjubelten 3:2-Siegtreffer (71. Minute). Mit Geschick, aber auch ein bisschen Pfostenglück, brachte man diesen Vorsprung dann ins Ziel.

SV Viktoria Waldenrath-Straeten - Sparta Gerderath 2:1 (0:0). In Straeten, da war nämlich gespielt worden, kannte der Jubel nach dem 2:1-Siegtreffer von Tim Scheufens in der dritten Minute der Nachspielzeit keine Grenzen. Hatte man gegen den klassenhöheren Gegner damit doch das Pokalaus verhindert. In der spannenden und jederzeit fairen Begegnung, sicher auch Verdienst von Schiri Dirk Wiegand (Lövenich), war Gerderath über weite Strecken eigentlich das bessere Team gewesen. So vor allem zwischen der 60. und 80. Minute. Da genau ging der Bezirksligist dann auch durch Torjäger Patrick Knorn mit 1:0 in Führung (78. Minute). Aber der Fusionsclub schlug zurück, erzielte in der 84. Minute durch Hendrik Schroeder das 1:1. Dann die schon erwähnte Nachspielzeit mit dem 2:1-Siegtreffer.

SV Breberen - SV Roland Millich 1:2 (1:1, 0:0, 0:0) nach Verlängerung. Ein Pokalfight auf Augenhöhe. A-Ligist Breberen war gleichwertig und das über die gesamten 121 Spielminuten. Nach torlosen 90 Minuten gelang Erik von Heel sogar in der 106. Minute die 1:0-Führung. Die glich dann Patrick Schostock aber in der 113. Minute aus. Als alle sich schon aufs Elfmeterschießen eingestellt hatten, wurde Millich noch ein Freistoß zugesprochen. Der wurde zwar zunächst abgewehrt, aber genau vor die Füße von Patrick Schostock, der ließ sich nicht lange bitten und traf - leicht abgefälscht - zum 2:1 für seinen SV Roland Millich.

Quelle: RP
 
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