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Heinsberg
Stärkere Leistung, besser im Wettbewerb

Heinsberg. Die zwei bisherigen Einzelbanken Heinsberger Volksbank AG und Raiffeisenbank eG, Heinsberg, versprechen sich von ihrer Fusion eigene Vorteile, vor allem aber auch Vorteile für die Kunden, wie durch eine künftig höhere Kreditgrenze. Von Andreas Speen

Die Aktionäre der Heinsberger Volksbank AG und die gewählten Vertreter der Raiffeisenbank eG, Heinsberg, haben sich für die Fusion entschieden. Demnächst firmieren die 23 Filialen als Volksbank Heinsberg eG. Und diese dürfte in Zukunft eine Bilanzsumme von mehr als 1,2 Milliarden Euro ausweisen - zumindest ergibt das die Addition der bisherigen beiden Bilanzsummen.

Durch die Bündelung der Kräfte will die neue Volksbank Heinsberg eG die Herausforderungen aus den technologischen Entwicklungen, der steigenden Regulatorik, der Demographie und gestiegenen Kundenansprüche an eine Bank meistern. So erklären es die Vorstände, Aufsichtsräte und Mitarbeiter beider Banken. Der Vorstand besteht künftig aus Dirk Cormann, Thomas Giessing, Kurt Hauser und Klaus-Dieter Kroll.

"Unsere Mitglieder und Kunden erwarten mit Recht von uns, dass wir auch in Zukunft marktgerechte Konditionen anbieten und unsere Beratungs- und Servicequalität auf einem Niveau halten, das allen Anforderungen gerecht wird, und das in 23 Filialen", erklärt Vorstandsmitglied Kroll. "Betriebsrat und Mitarbeiter stehen voll hinter der Fusion und freuen sich jetzt auf den Zusammenschluss." Kroll betont in einer Pressemitteilung zur Fusion, dass es keine dadurch bedingten Kündigungen geben werde. Vielmehr sei "die Fusion beider Häuser die beste strategische Antwort auf die steigenden Anforderungen aus der Gesetzgebung und der steigenden Regulatorik gewesen. Als gemeinsames Institut werden wir dauerhaft die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Volksbank besser erhalten", erläutert Vorstandsmitglied Giessing. Die neue Unternehmensgröße sei von großem Vorteil, ergänzt Cormann: "Das höhere Eigenkapital führt zu größeren gesetzlichen Kreditgrenzen und sichert damit die Erfüllung des Kreditbedarfs unserer privaten und mittelständischen Kunden." Und in den verschiedenen Geschäftssparten könne durch den vermehrten Einsatz hoch qualifizierter Mitarbeiter die Spezialisierung ausgebaut werden.

Vorstandsmitglied Kurt Hauser erklärt, dass die "neue Volksbank", so ausgerichtet sei, dass sie auf Veränderungen an den Märkten flexibel reagieren könne: "Die bestehenden unbürokratischen Entscheidungswege werden wir auf allen Standorten erhalten und sogar noch optimieren. Durch die neue Organisation können wir eine bessere Effizienz und Effektivität in die internen Prozesse bringen und die Mitarbeiter in der Kundenberatung von Regulatorik entlasten. Das kommt der Beratung unserer Kunden wiederum zugute."

Quelle: RP
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