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Kreis Heinsberg
Wehrleute aus dem Kreis zur Deichsicherung an der Issel

Kreis Heinsberg. Trotz einiger heftiger Schauer blieb das nördliche Kreisgebiet von Unwetter und Notfalleinsätzen verschont. Keinerlei Alarmierungen aufgrund von Wasserschäden meldeten gestern die Feuerwehren im Erkelenzer Land.

Die 33 Einsätzkräfte aus Feuerwehren im Kreisgebiet, die im Zuge der "überörtlichen Hilfeleistung" zur Sicherung der Deiche und weitere Hilfeleistungen gegen Überschwemmungen in Hamminkeln bei Wesel im Einsatz waren, sind gestern gegen sechs Uhr morgens wieder in den Kreis Heinsberg zurückgekehrt. Mit vor Ort war Thomas Kähler, Leiter des Feuerschutzzentrums des Kreises in Erkelenz. Wie er unserer Zeitung berichtete, waren die Feuerwehrleute aus Ophoven, Myhl, Hückelhoven (mit Logistikfahrzeug), Gangelt-Birgden, Geilenkirchen-Würm und Heinsberg an der Issel, deren Deiche zu brechen drohten, mit Deichsicherungs- und Pumparbeiten beschäftigt. Sandsäcke mussten befüllt und platziert werden, aber auch zu Hilfeleistungen in Privatwohnungen und Firmenbauten nach den Starkregenfällen wurden die Kräfte aus dem Kreis Heinsberg eingesetzt. Bis 1.30 Uhr hätte der Unwetter-Einsatz gedauert, sagte Kähler, anschließend vertraten die hiesigen Wehrleute die Hamminkelner Kollegen noch zwei Stunden in der normalen Einsatzbereitschaft.

Der Krisenstab der Düsseldorfer Bezirksregierung hatte in Köln um Unterstützung für die Einsatzkräfte im Kreis Wesel gebeten. Bereitschaften aus den Berufs- und freiwilligen Feuerwehren der Stadt und Städteregion Aachen, Köln, des Rhein-Erft-Kreises und des Kreises Heinsberg waren dem Aufruf gefolgt.

(aha)
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