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Heinsberg
Wilfried Oellers bewirbt sich für die Bundestagskandidatur

Heinsberg. Wilfried Oellers wirft erneut seinen Hut in den Ring. Der 40-jährige Politiker aus Heinsberg-Horst würde bei der Bundestagswahl im September 2017 gern wieder für die CDU im Kreisgebiet kandidieren. Gestern früh, exakt zu Beginn der Frist, reichte er seine Bewerbung beim CDU-Kreisverband ein.

So die brandaktuelle Nachricht zu Beginn eines Pressegesprächs gestern im Heinsberger Büro des Abgeordneten, bei dem Oellers auch über die Stationen seiner "Sommertour 2016" durch die Region berichten wollte.

Bis 20. September können sich interessierte CDU-Mitglieder aus dem Kreis Heinsberg für die Bundestagskandidatur bewerben, über die dann am 28. Oktober eine Aufstellungsversammlung beschließen wird. In der Bewerbung zur Nominierung zieht Oellers, der 2013 mit 53,4 Prozent als Direktkandidat für den Kreis Heinsberg in den Bundestag gewählt wurde, Bilanz seiner bisherigen Arbeit. Die "erfolgreiche Platzierung sämtlicher zum Bundesverkehrswegeplan angemeldeter Bundesstraßenprojekte für den Kreis Heinsberg" hebt Oellers besonders hervor. Wie schon im RP-Sommerinterview erwähnt er viele Gespräche mit Verkehrsausschussmitgliedern und dem zuständigen Staatssekretär über die letztlich in den vordringlichen Bedarf aufgenommenen Straßenbaumaßnahmen: Umgehungen Unterbruch, Baal und Scherpenseel sowie vierspuriger Ausbau der B 221 zwischen Tripsrath und Autobahnanschluss Heinsberg. Auch dafür, dass es Denkmalpflegegelder des Bundes für die Restaurierung der Kipshovener Kapelle und der Hofkirche Lövenich gab, habe er sich eingesetzt, sagte Oellers. Als Anwalt und Landwirtssohn bringe er gerne auch weiterhin seine Fachkenntnisse in den Ausschüssen für Arbeit und Soziales sowie Ernährung und Landwirtschaft ein.

Bürgergespräche und Präsens in der Heimat seien ihm besonders wichtig, vermittelt der Bundestagsabgeordnete, der Vater eines anderthalbjährigen Sohnes ist. Hier schließt sich der Kreis zu Oellers' Sommerbesuchen in Betrieben und Institutionen im Kreisgebiet (wie berichtet zum Beispiel der Lebenshilfe) zu Information und Gedankenaustausch.

Vor allem Erhalt und Wiederaufbau ländlicher Infrastruktur liegt Oellers am Herzen. In Birgden begann er eine Runde durch Dörfer im Kreisgebiet, die er gerne fortsetzen würde. Was der Gangelter Ortsteil beispielhaft vorlebe, Mehr-Generationenwohnen, intakte Nachbarschaft und bürgerschaftliches Engagement, möchte Oellers auch in anderen Dörfern im Kreis unterstützen, um dem Trend hin zu reinen "Schlaforten" entgegenzuwirken.

(aha)
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