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Heinsberg
Wirtschaftsstandort gut aufgestellt, aber Potenzial

Heinsberg. Fachhochschüler blickten auf den Kreis Heinsberg als Wirtschaftsstandort und dessen Potenziale.

Zum wiederholten Mal nutzt die Kreisverwaltung das Wissen und Können von Studierenden der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in einer Projektarbeit. In diesem Jahr beschäftigen sich elf Inspektoranwärter als Bestandteil ihrer Ausbildung an der Fachhochschule in Köln unter Leitung von Dr. Michael Schmitz mit dem Kreis Heinsberg als Standort für Gewerbeansiedlungen.

Gewerbeansiedlungen sind für eine Kommune aufgrund verschiedener Faktoren von Bedeutung. Gewerbetreibende bieten Arbeitsplätze, machen die Region durch ihr Angebot und ihre Leistungen attraktiv und bestimmen die finanziellen Möglichkeiten einer Kommune durch Steuereinnahmen entscheidend mit. Um herauszufinden, wie attraktiv der Kreis Heinsberg als Wirtschaftsstandort ist, näherten sich die künftigen Beamten des gehobenen Dienstes mit einer Ist-Analyse dem Thema an. Ein anschließender Vergleich mit Nachbarkreisen zurrte die Position des Kreises Heinsberg weiter fest. Landrat Stephan Pusch zeigt sich erfreut über das Projekt und erklärte in einer Pressemitteilung: "Natürlich möchten wir als Kreis für Gewerbetreibende attraktiv sein. Diese Attraktivität ist eine Stellschraube in vielen weiteren Bereichen. Sie bestimmt beispielsweise bei jungen Erwachsenen und jungen Familien die Wahl des Wohnstandorts, die gerade in Zeiten des demografischen Wandels nicht unterschätzt werden sollte." Personaldezernent Philipp Schneider hielt die Wahl des Projektthemas sowie die Umsetzung für gelungen, "Standortattraktivität ist und sollte ein ständiges Thema sein". So fiel auch das Fazit der Studierenden bei der Projektpräsentation im Beisein von Bürgermeistern und Wirtschaftsförderung aus: Der Kreis Heinsberg ist als Wirtschaftsstandort gut aufgestellt, bietet aber noch Potenzial.

Sieben Projektteilnehmer sind im Kreis Heinsberg tätig: Marius Claßen, Sophie Groothuis, Nico Marsidis, Stefan Nobis, Alina Seeber, Laura Smeets und Ronja Steegers. Zudem Hannah Meerts (Hückelhoven), Henrik Nießen (Erkelenz) und Johannes Schmitz (Erkelenz).

Quelle: RP
 
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