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Langenfeld
2000 fordern Erhalt der Johanneskirche

Langenfeld. Initiative übergab Presbyterium Unterschriften von Abrissgegnern. Versammlung am 13. November.

2000 Unterschriften gegen die geplante Schließung und den Abriss der evangelischen Johanneskirche sowie des benachbarten Gemeindezentrums hat eine Bürgerinitiative nach Angaben ihres Mitinitiators Walter Kirch gesammelt. Bei einem Anhörungstermin mit dem Presbyterium habe die in der Johannesgemeinde verwurzelte Gruppe um Kirch und Erich Jacobi jetzt ihre massiven Bedenken gegen den Abriss vorgebracht und diese Unterschriften übergeben.

"Leider konnten bei diesem ersten Termin keine Veränderungen der Planungen erzielt werden", bedauert Kirch. In einer Gemeindeversammlung am 13. November werde das Presbyterium das weitere Vorgehen erläutern. Wie berichtet, begründet das Presbyterium den Abriss mit seinem selbst auferlegten Sparprogramm. Im Januar 2017 soll der letzte Gottesdienst in der Johanneskirche sein, die wie das Gemeindezentrum dann abgerissen werde. Nach dem Verkauf des Geländes an einen Investor soll ein vermutlich angemieteter, etwa 160 Quadratmeter großer Multifunktionsraum ein gewisses Angebot an Kursen, Gruppenveranstaltungen und auch Gottesdiensten gewährleisten. Kirch ermuntert die Gegner des Abrisses, an der Versammlung am 13. November teilzunehmen und dort Fragen und Bedenken zu äußern, auch alternative Nutzungsvorschläge zu machen. Kirch geht davon aus, dass das Gemeindegrundstück an der Stettiner Straße mit seinen funktionstüchtigen Gebäuden deutlich unter Wert verkauft würde.

(mei)
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