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Monheim/Wittenberg
37 Monheimer folgen den Spuren Martin Luthers

Monheim/Wittenberg. Für vier Tage haben 37 Christen aus Monheim erstmals eine gemeinsame "ökumenische Reise" unternommen. In Eisleben und Wittenberg informierten sich die Mitglieder der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde über Martin Luther, sein Leben und die Reformation. Gleichzeitig lernte die Gruppe auch die Stätten für die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum 2017 kennen. Darüber hinaus standen das Museum der Stiftung Bauhaus und die Meisterhäuser in Dessau auf dem Programm.

Bei wunderschönem Wetter besuchten die Monheimer den nahegelegenen Landschaftspark Wörlitz, ein Weltkulturerbe. Zum Abschluss besichtigten die Monheimer das Zisterzienserinnen Kloster Helfta, das nach der Wende von Nonnen wieder "zum Leben erweckt" wurde. Inzwischen besteht der Konvent aus zwölf Ordensschwestern. Organisiert wurde die Reise von Ursula Budde, der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats von St. Gereon und Dionysius.

Die Erlebnisse bildeten auch die Grundlage für die vielen Gespräche untereinander. Pfarrer Till-Karsten Hesse von der evangelischen und Pfarrer Burkhard Hoffmann von der katholischen Kirchengemeinde hielten abwechselnd die Morgenandachten im Bus, so dass sich die Gruppe als "rollende ökumenische Gemeinde" fühlte.

(gut)
 
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