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Langenfeld
50 Jahre Gymnasium: Ehemalige feiern

Langenfeld. Rund 1000 Ehemalige trafen sich anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Konrad-Adenauer-Gymnasiums.

Am Konrad-Adenauer-Gymnasium (KAG) standen am Samstagabend die Türen weit offen. Junge und ältere Männer und Frauen, aktuelle und ehemalige Lehrer oder Schüler unterhielten sich angeregt, lachten, fielen sich in die Arme und winkten einander zu. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des KAG hatte das Jubiläumskomitee der Schule alle Ehemaligen zu dieser Wiedersehensfeier eingeladen. Es gab Stände mit Essen und Getränken, deren Erlös an den Förderverein und an die Stufenkasse des jetzigen Abiturjahrgangs ging, der kräftig mitwirkte.

Stündlich gab es eine Führung durch die beiden Schulgebäude. Die Besucher schauten sich interessiert an und kommentierten, was sich mit der Zeit alles so verändert hat. "Ach, die Cafeteria gibt es gar nicht mehr?" oder "Hier standen aber auch mal Spinde, oder?" Namenslisten und kleine Schilder an der Kleidung halfen beim gegenseitigen Erkennen. Der älteste vertetene Abiturjahrgang war von 1975, der allererste Abijahrgang der Schule überhaupt. Barbara Düffel, geboren 1956, ist eine dieser ersten Schülerinnen. Sie und ihr Jahrgang hatten erst letztes Jahr "40 Jahre Abi", weshalb das Erkennen nicht so schwer fiel. "Eigentlich hat sich niemand so verändert, dass man ihn nicht wieder erkennt. Viele kommen aber leider auch einfach nicht."

Dafür war ihr damaliger Schulleiter Dr. Fritz Vomhof mit von der Partie, der allererste Schulleiter des KAG. Er betont, dass die Bindung zu seinem ersten Jahrgang natürlich die engste sei. Der zum Schulstart erst 32-jährige Rektor hat viel selbst aufgebaut und ist bis heute sehr angesehen. Er freute sich sehr, ehemalige Schüler und Kollegen wiederzusehen und sagte, er denke sehr gerne an die Zeit am KAG zurück. "Es ist ja auch einfach ein Teil von mir."

Der jetzige Schulleiter Dr. Stephan Wippermann-Janda würde gerne alle drei bis vier Jahre ein solches Treffen veranstalten. Das hänge aber hauptsächlich von der Bereitschaft des Kollegiums ab. Die scheint gegeben zu sein. Jetzige Lehrer standen sogar selbst hinter der Kuchentheke oder hatten Bierdienst übernommen - sehr zum Vergnügen ihrer ehemaligen Kollegen. Mathelehrer Heinrich Holzapfel oder Englisch- und Französischlehrer Manfred Chinnow, die vor einem Jahr in Pension gegangen waren, gehörten nun ebenso zu den Gästen wie die Studentinnen Henriette und Miriam, Abijahrgang 2014. Ebenfalls ein Ehemaliger: Bürgermeister Frank Schneider, der 1983 sein Abi am KAG gemacht hat. Er gibt zu, nicht wirklich gerne zur Schule gegangen und auch kein guter Schüler gewesen zu sein. Trotzdem habe er viele schöne Erinnerungen an die Zeit und auch seinen engsten und besten Freund kennt er aus der Schule, allerdings aus der Grundschule. Auch auf dem KAG haben beide zusammen die Schulbank gedrückt. Schneider findet die Idee dieses Treffens ebenfalls klasse und er habe schon viele Leute wiedergetroffen, was sehr schön für ihn war. "Gerade eben habe ich schon mit meinem damaligen Sportlehrer gesprochen. Wir hatten eine Fußball-AG unter seiner Leitung, die sogar auf Bundesebene Erfolg hatte, und es war toll, ihn wiederzutreffen."

Quelle: RP
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