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Langenfeld
65 Auszubildende beginnen jetzt bei der Post

Langenfeld. Vor dem Hauptgebäude der Deutschen Post Hauptniederlassung in Langenfeld herrscht ein großes Gedränge. Mehrere Dutzend Jugendliche tummeln sich auf den Stufen vor dem Eingang und warten darauf, von ihren zukünftigen Ausbildungsleitern empfangen zu werden. Von Jeanette Wölfling

"Ich sehe immer den Postboten bei uns mit dem Bollerwagen rumlaufen. Das möchte ich später auch machen", sagt Sandra Jeckel. Die 17-Jährige ist eine von 57 Jugendlichen, die in diesem Jahr eine Ausbildung zur sogenannten "Fachkraft Kurier Express Postdienstleistungen" antritt. "Die meisten Jugendlichen, die bei uns eine Ausbildung machen, wollen nicht nur im Büro sitzen - sie wollen raus", erklärt Olaf Kaufmann, Ausbildungsleiter bei der Deutschen Post in Langenfeld, das große Interesse an dem Tätigkeitsbereich. In diesem Jahr wurden für die Ausbildung rund 400 Bewerbungen eingereicht. "Uns ist wichtig, dass die Jugendlichen sich schon mit dem Beruf auseinandergesetzt haben und eine gewisse Vorstellung davon haben", sagt Kaufmann.

Sandra hat diesen Zugang über ihre Mutter bekommen, die Angestellte bei einem Unternehmen für Firmenbekleidung ist. "Meine Mutter hat zufällig die Unternehmenskleidung der Post gesehen und dann sind wir auf die Ausbildung gestoßen", erzählt die angehende Azubine. Sie erhofft sich, später in ihrem Berufsalltag als Brief- oder Paketzustellerin viel unterwegs zu sein und Spaß an ihrer Arbeit zu haben.

"Die Soft-Skills sind in diesem Job besonders wichtig. Unsere Mitarbeiter müssen zuverlässig, freundlich und schnell sein. Das wollen wir auch den Jugendlich in ihrer Ausbildung besonders vermitteln", sagt Kaufmann. Die Jugendlichen erhalten während der zweijährigen Ausbildung Einblicke in theoretische wie praktische Grundlagen. Dabei stehen Auslieferungsvorschriften, Bedienung der technischen Ausrüstung, der Umgang mit dem Kunden, ein Fahrsicherheitstraining und sogar ein Hundekurs auf dem Lehrplan. Die Chancen, von dem Deutsche Post Unternehmen übernommen zu werden, stehen laut eigenen Aussagen sehr gut. Die drei oder vier besten Azubis können sogar nach ihrer Ausbildung direkt in kaufmännische Bereiche aufsteigen. "Das soll zusätzlich Motivation geben."

Quelle: RP
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