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Langenfeld
A-3-Blitzer - nach Urteil abgeschaltet

Langenfeld. Die mobile Radarfalle an der A3 steht seit mehr als 2,5 Monaten in Höhe des Parkplatzes Reusrath. Und sie lässt die Kassen des Kreises Mettmann, der die Überwachungsanlage aufgestellt hat, klingeln.

"Seit dem 1. Juni wurden über 18.500 Temposünder an die Bußgeldstelle gemeldet", teilt Anne Sauter, Sprecherin des Kreises Mettmann, mit. Zurzeit ist das Blitzgerät allerdings abgeschaltet. Grund ist das Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf, das eine Neu-Justierung der Anlage notwendig macht.

Zur Erinnerung: Autofahrer, die an der A 3 geblitzt worden waren, hatten Einspruch gegen ihre Bußgeldbescheide eingelegt. Das Gericht stellte zwar klar, dass nicht der Kreis, sondern die Polizei die Überwachung hätte durchführen müssen. Allerdings betonte das OLG auch, dass dieser Formfehler keine Auswirkungen auf die erlassenen und angefochtenen Bußgeldbescheide habe. Nun soll vor dem weiteren Betrieb der Anlage an der A 3 die notwendige Standort-Fixierung durch zusätzliche bauliche Maßnahmen erfolgen.

Spielt dabei auch der Schutz vor Vandalismus eine Rolle? Auf der A 1 hatten Unbekannte mobile Blitzgeräte der Polizei kürzlich mutwillig beschädigt. Das macht dem Kreis indes keine Sorgen: "Probleme mit Vandalismus sind an diesem Standort bislang nicht aufgetreten", sagt Sauter.

(sug)
 
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