| 00.00 Uhr

Langenfeld
Afrikaner trommeln im Bahnhof

Langenfeld. Djembé-Spieler Ousmane Sow und "AfriCulture" geben Percussions-Konzert.

Westafrikanische Rhythmen erklingen am Freitagabend im Alten Bahnhof. Dort wird der aus dem Senegal stammende Ousmane Sow ein Percussions-Konzert geben. In der Reihe "Kursbuch" war es eigentlich schon für den März geplant, krankheitsbedingt aber abgesagt worden. Der 44-Jährige wird gemeinsam mit seiner Percussions-Formation "AfriCulture" auftreten. Die Gruppe wird auf traditionellen Instrumenten westafrikanische Rhythmen erklingen lassen. Die Wurzeln dieser traditionellen Musik ohne Komponist finden sich in Mali, sie wird unter anderem als Mendiani, Soli, Girin, Dlolé und Dunumba bezeichnet.

Ousmane Sow wurde 1972 in Dakar geboren. Er wuchs in einer Familie der "Peulh" auf, einem Nomadenvolk, das in vielen Ländern Afrikas verteilt ist. Die Djembé ist eine einfellige Bechertrommel, deren Korpus aus einem ausgehöhlten Baumstamm besteht. Als professioneller Musiker beherrscht Sow die Djembé seit 1992, studierte im Senegal unter anderem an einer Meisterschule für Trommeln, Singen und Tanzen. Seit 2001 wohnt Sow in Deutschland und unterrichtet westafrikanische Rhythmen auf der Djembé mit dazugehörigen Bässen. Durch Auftritte mit der im Großraum Köln bekannten Formation "Mama Afrika" und anderen Musik-Gruppen entwickelte er sich weiter.

3. Juni, 19 Uhr, Alter Bahnhof, Bahnhofstraße 40. Der Eintritt ist frei, eine Gabe an den Künstler aber erbeten

(mei)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Langenfeld: Afrikaner trommeln im Bahnhof


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.