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Zugabe Unser Senf Zum Wochenende
Als Langfort noch am Ganges lag

Langenfeld. Heute dürfte es im Langforter Freibad ziemlich gemütlich werden. So richtig knubbelig, fast Handtuch an Handtuch und in den Schwimmbecken Badespaß hautnah am Nachbarn. "Oje! So voll", uffzen Sie? Dann schauen Sie mal aufs Hindu-Fest im Ganges! Oder in die Freibad-Historie. Auf einem Schwarz-Weiß-Foto aus den späten 1960er Jahren sind so unglaublich viele Langenfelder Freibadbesucher zu sehen, wie man es heute kaum für möglich hält. "Bis zu 7000 Menschen sollen sich - so wird kolportiert - damals an heißen Sommertagen in dem Bad getummelt haben", sagt Kristin Erven-Hoppe von der heutigen Badbetreiberin SGL. Sie muss es wissen, denn ihr Großvater war der erste Leiter des damals neuen Stadtbads. Zum Vergleich: Heute ist das Besucherlimit in dem seither etwas verkleinerten Bad spätestens bei 4000 erreicht - zuletzt registriert an diesem brutal heißen Tropensamstag im Juli 2015, als die Bäume den Hunden hinterherliefen, so sehr dürsteten sie nach Flüssigkeit.

Sollte es heute wieder annähernd so voll werden, dürfte die Schlange am Einlass dennoch etwas kürzer werden als im vorigen Jahr. Denn SGL und Stadt haben den Zugang verbreitern lassen. So passen jetzt auch breitere Kinderwagen und Fahrradanhänger inklusive Freibad-Utensilien und Nachwuchs hindurch. Ein echter Fortschritt, bestätigen etliche Badegäste. Denn nun muss der Mitarbeiter an der Kasse nicht mehr extra aufstehen, um für schiebende Familien das breitere Tor zu öffnen. Kleiner Umbau, große Wirkung! Und familienfreundlich.

Quelle: RP
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