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Monheim
Arbeiten für den Bypass am Berliner Ring beginnen

Monheim. "Bypass Heinestraße" nennt sich ein weiteres Bauprojekt der Stadt Monheim. Es soll zur Stärkung der Innenstadt und insbesondere des südlichen Rathaus-Centers beitragen. Der Bau hat begonnen.

Zunächst, so teilt die Stadt mit, sind in diesen Tagen einige Rodungen notwendig. Über eine Rampe vom Berliner Ring könne später ein erweiterter Parkplatz zwischen Friedhof- und Fronstraße erreicht werden. Ein altes Wohnhaus im hinteren Bereich der Heinestraße, die so genannte Menk-Villa, wird abgerissen. Dort entsteht neben Parkplätzen das Mo.Ki-Zentrum. Auf dem Berliner Ring wird in Höhe der Rampe eine Linksabbiegespur eingerichtet, damit es nicht zu Rückstaus kommt. Aus der Heinestraße kommend, kann nur nach rechts auf den Berliner Ring abgebogen werden. Im nahegelegenen Kreisverkehr besteht eine praktische Wendemöglichkeit.

Nach Fertigstellung der Rampe soll das Einfahren in die Friedhofstraße durch Poller blockiert werden. Das verhindert Schleichfahrten durch das Wohngebiet. Die Gesamtbauzeit für den Bypass beträgt voraussichtlich vier Monate.

Das starke Gefälle dort werde durch einen "leichten S-Schlag" in der Rampe aufgefangen, wie es Andreas Apsel, Leiter des Bereichs Bauwesen, umschreibt. Die gesamte Maßnahme kostet etwa 340 000 Euro und soll nicht nur den Zugang vom Berliner Ring zur Heinestraße barrierefrei ermöglichen, sondern auch für eine Belebung der Rückseite des Rathauscenters sorgen.

Nach den Rodungen soll der Baubeginn im kommenden Jahr nach Aschermittwoch erfolgen. Laut Apsel wird der Verkehr dann "möglichst ohne Ampel" an der Baustelle vorbeigeführt.

(og/dora)
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