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Monheim
Awo soll Trägerschaft der Übergangs-Kita übernehmen

Monheim. Der Awo Bezirksverband Niederrhein, seit Jahren ein verlässlicher Partner des städtischen Jugendamtes bei der Entwicklung der Präventionskette Mo.Ki, soll die Trägerschaft der neu zu errichtenden Container-Kita am Standort Linzer-/Bregenzer Straße übertragen werden. Die Stadt übernimmt den Trägeranteil an den Betriebskosten. Der Jugendhilfeausschuss soll in seiner heutigen Sitzung eine entsprechende Vorentscheidung treffen.

Die Stadtverwaltung hatte dem Rat vor gut einem Monat vorgeschlagen, dort, in unmittelbarer Nähe der beiden Awo-Kitas "Villa Regenbogen" und "Kita Kunterbunt", die Kita-Module aufzustellen. Es handelt sich um Spezialanfertigungen, die auf die Bedürfnisse eines Kindergartens zugeschnitten sind. Die Stadt hatte unerwartet in den Mietvertrag einer anderen Kommune einsteigen können und wird so in die Lage versetzt, kurzfristig die hohe Nachfrage nach Kitaplätzen zu decken. Bei der jüngsten Kindergartenbedarfsplanung hatte sich nämlich herausgestellt, dass der Stadtteil Baumberg - rein statistisch - mit Betreuungsplätzen unterversorgt ist. So steht dort für nur 84 Prozent der Überdreijährigen ein Platz zur Verfügung und für 41 Prozent der Unterdreijährigen (Monheim: 49 Prozent).

Die Kita soll Anfang 2017 in Betrieb genommen werden, der Mietvertrag läuft bis Ende 2018. Bis dahin sind zumindest zwei der vier neu geplanten Kitas in Monheim und Baumberg fertiggestellt. Die viergruppige Einrichtung bietet 36 U-3- und 14 Ü-3-Plätze. Die Anlage besteht aus acht Gruppen- und Nebenräumen, einem Büro und Personalraum. Die beiden Awo-Kitas haben zugestimmt, dass die dritte Kita ihr Außengelände und den Mehrzweckraum mitnutzen können.

(elm)
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