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Blindgänger unter Fahrbahn vermutet
Die A3 ist wieder frei, nun wird die A1 gesperrt

Baustelle bei Leverkusen: A3 ist wieder frei, A1 wird bald gesperrt
Die A1-Brücke zwischen Leverkusen und Köln ist ab kommenden Freitag gesperrt. FOTO: dpa
Leverkusen. Die Bauarbeiten auf der Autobahn 3 zwischen Langenfeld und Leverkusen sind beendet, nun steht der Region das nächste Stauchaos bevor. Ab Freitag wird die A1 Richtung Koblenz einige Tage lang gesperrt. Von Susanne Genath und Stephan Meisel

Die Sanierungsarbeiten auf der A3 zwischen dem Autobahndreieck Langenfeld und der Anschlussstelle Leverkusen-Zentrum sind seit Montag abgeschlossen. Am Wochenende hatte es wegen der Baustelle Kilometerlange Staus auf Autobahnen in der Region gegeben. Nun geht es nahtlos weiter: An der A1 in Köln-Merkenich haben Bauarbeiter einen Gegenstand gefunden, bei dem es sich um eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Ab kommendem Freitag ab 22 Uhr wird die A1 zwischen Leverkusen-West und Köln-Niehl in Richtung Koblenz für mehrere Tage gesperrt, damit der Gegenstand ausgegraben und gegebenenfalls entschäft werden kann. 

Stau wegen A3-Sanierung bei Leverkusen FOTO: Miserius, Uwe

Bombe auf A1 wird direkt unter Fahrbahn vermutet

Ab kommenden Freitag wird es auf der A1 eng. Für die Kampfmittelräumung muss mit großen Spezialgeräten ein 4,5 mal 4,5 Meter großes Loch gegraben werden. "Die Ausschachtung soll am Samstag und Sonntag erfolgen", berichtet Sabrina Kieback, Sprecherin von Straßen NRW. "Den letzten Meter macht am frühen Montagmorgen eine Spezialfirma zusammen mit dem Kampfmittelräumdienst."

Dann werde sich herausstellen, ob in der Erde tatsächlich eine Bombe oder nur ein Stahlrohr liege. Sollte es keine Bombe sein, könne das Loch wieder verfüllt und die Fahrbahn asphaltiert werden. Wenn alles gut laufe, stünden ab Donnerstagmorgen, 12. Oktober, wieder zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

Handele es sich doch um eine Bombe, die entschärft werden müsse, würden sich die Arbeiten um voraussichtlich einen Tag verschieben, sagt Kieback. Außerdem müsse ab Montag, 9. Oktober, dann wahrscheinlich auch die Gegenrichtung der A1 gesperrt werden. Über die nötige Evakuierungen für die Entschärfung entscheide das Ordnungsamt der Stadt Köln. "Der Zeitplan hängt dann auch davon ab, welcher Zünder an der Bombe ist", erklärt die Straßen-NRW-Sprecherin. Ziel sei es in jedem Fall, spätestens am Montag, 16. Oktober, zum Berufsverkehr den Verkehr wieder komplett auf allen Fahrstreifen laufen zu lassen.

Quelle: RP
 
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