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Langenfeld
Bei Rock in der Burg spielen zwei Bands

Langenfeld. Die Solinger Band "Palace Fever" eröffnet das Musikprogramm, gefolgt von "Still at the Basement". Von Pascal Conrads

Wenn die Wasserburg Haus Graven am 30. April um 18 Uhr von Besucherströmen gestürmt wird, beginnt das dritte Freiluftkonzert "Rock in der Burg". Statt Elektropop der klassischen "Tanz in den Mai"-Partys ertönt im Innenhof des historischen Gebäudes Folk- und Rockmusik.

Die Solinger Band "Palace Fever" eröffnet das Musikprogramm mit Liedern, die zwischen Folk, Beat und Psychedelic-Rock anzuordnen sind. Die eingängigen Gitarrenklänge erinnern dabei immer wieder an den Sound der 60er Jahre. Vor einem halben Jahr hat die Band ihr erstes Album veröffentlicht: "Palace Fever sing about Love, Lunatics & Spaceships", mit dem die vier Musiker durch ganz Deutschland touren. Geschrieben hat die meisten Songs Sänger Julian Müller (29).

Dass die Veranstaltungen der Wasserburg in Wiescheid von einem sehr gemischten Publikum besucht wird, findet er gut: "Die Musiker, die wir gut finden, sind auch schon über 70", bemerkt er dazu.

Burkhard Worm, einer der Organisatoren des Open Air von Haus Graven, erklärt, die Musik der Bands werde so mit den Veranstaltern abgestimmt, dass neben dem erhofften jungen Publikum, auch ältere Konzertbesucher sich wohlfühlen.

Unterstützung holt sich die Band um Sänger Julian Müller (29) von Suzan Köcher (21). Die junge Sängerin kommt ebenfalls aus Solingen und ist eigentlich ein Bandmitglied von Palace Fever.

Die zweite Hälfte des Konzerts wird dann die Langenfelder Rockband "Still at the Basement" bestreiten. Leadsänger Christopher Meybom (23) schwärmt: "Die Atmosphäre im Burghof ist etwas Einzigartiges. Die Burgform ist eine Art Hexenkessel. Wenn man den Zuschauer kriegt, ist die Konzertstimmung sehr geballt, sehr aufgeladen." Das mag auch der Grund sein dafür, dass die Band bei bisher allen Rock-in-der-Burg-Konzerten dabei war. Schon beim ersten Mal waren die Langenfelder Musiker in die Organisation mit einbezogen worden.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass Burkhard Worm und Lothar Marienhagen vom Förderverein Haus Graven bei der Auswahl der anderen Band Palace Fever auf das Urteil von Meybom vertrauten. Still at the Basement wird selbst jedoch überwiegend Coversongs spielen, das aber in dem verzerrten Gitarrensound, für den die Band bekannt sei, versprach der Leadsänger Meybom.

Karten kosten im Vorverkauf 5 Euro, an der Abendkasse 6. Erhältlich sind sie im Bürgerbüro, Konrad-Adenauer-Platz 1, und in der Stadthalle, Hauptstraße 129.

30. April, 18 Uhr, Wasserburg, Haus Graven 1. Parkplätze gibt es etwas entfernt am Segelflugplatz, Graf-von-Mirbach-Weg 15.

Quelle: RP
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