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Langenfeld
Bei Schülern ist Irland beliebt

Langenfeld: Bei Schülern ist Irland beliebt
Die Schülerinnen Lea Biermann und Inga Hufschmidt (v. li.) waren vor drei Jahren in Ennis und haben "Pionierarbeit" geleistet. Sie haben Irland lieben gelernt. FOTO: rm-
Langenfeld. In diesem Jahr starten erneut zwei Jugendliche des Konrad-Adenauer-Gymnasiums in die irische Stadt Ennis. Gegenbesuche gibt es nur wenige. Von Viola Gräfenstein

Unter dem Titel "Fáilte Ennis" haben das Partnerschaftskomitee der Stadt sowie die Volkshochschule Interessenten in den Flügelsaal zu einem Informationsabend über Land- und Schulaustausch mit der irischen Stadt Ennis eingeladen. Der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, Elmar Widera, sein Stellvertreter Stefan Meiser, Michaela Detlefs-Doege, Heike Kramer, Brigitte Reiner sowie Katja Chalupka vertraten das 15-köpfige Team des Komitees, das vor zwei Jahren in Langenfeld gegründet wurde.

Die Beteiligten lieferten anhand einer virtuellen Informationsreise durch Irland und Ennis und bei landestypischen Spezialitäten, wie Cheddar Cheese und Guinness, umfangreiche Einblicke in die irische Kultur und das Schulleben. "Man ist in diesem Land und in dieser Stadt überall herzlich willkommen. Es lohnt sich einfach, dorthin zu fahren", sagt Michaela Detlefs-Doege, die sich mit anderen Teammitgliedern die Stadt genauer angeschaut hatte. Seit 2013 besteht die offizielle Partnerstadtverbindung zu der 22.000 Einwohner zählenden Stadt Ennis in der Grafschaft Clare.

Ennis ist die sechstgrößte Stadt Irlands. Seit 2010 besuchen Schülerinnen und Schüler des Konrad Adenauer Gymnasiums die Grafschaft und werden innerhalb von Clare und in Ennis auf verschiedene Schulen verteilt. "Die Schülerinnen Lea Biermann und Inga Hufschmidt haben einen großen Teil zum Gelingen der Partnerschaft mit Langenfeld beigetragen. Sie haben vor Ort echte Pionierarbeit geleistet", lobt Detlefs-Doege.

Für Jennick Hensel (15) und Felix Pütz (15), die auch das Konrad Adenauer Gymnasium besuchen, steht demnächst ein mehrwöchiger Aufenthalt in Irland an. "Ich gehe für zwei Monate dorthin, weil ich besser Englisch sprechen und auch mal woanders leben möchte", sagt Jennick. Felix Pütz (15) geht für sechs Wochen nach Irland und hat gemischte Gefühle. "Es ist eine andere Kultur und ein anderes Land. Ich hoffe, ich verstehe die Menschen dort". Die Angst kann Lea Neuhaus (17) ihm jetzt schon nehmen. Sie war für drei Monate in Irland. "Wir waren sehr willkommen und wurden mit offenen Armen empfangen. Am Anfang waren wir Deutsche an den Schulen richtig kleine Berühmtheiten", sagt Lea. "Ich habe in meinem Leben noch nie so viele spektakuläre Regenbogen gesehen wie in Irland", schwärmt die 17-Jährige. Die Schüler gehen mindestens für sechs Wochen in die Grafschaft Clare und nach Ennis und werden dort auf verschiedene Schulen verteilt. Kontakt zu anderen deutschen Schülern gibt es deshalb kaum. "Wir wollen, dass sie komplett in die englische Gesellschaft, Sprache und Kultur eintauchen", sagt Brigitte Reiner. Die Englischlehrerin vom Konrad- Adenauer-Gymnasium organisiert und koordiniert den Austausch mit den Schulen.

Quelle: RP
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