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Langenfeld
Beim Kindertriathlon steht Spaß im Vordergrund

Langenfeld. Das Fahrrad klatscht auf den Boden, der Helm fliegt kurzerhand ins Gebüsch. Viel Zeit vergeht nicht, als die jungen Sportler beim Langenfelder Kindertriathlon ihre zweite Disziplin beenden, um anschließend möglichst schnell beim letzten Teil des Wettbewerbs zu starten. Nur noch ein kurzer Lauf im Freibad liegt vor den Nachwuchstriathleten, ehe sie im Ziel ankommen. Bei einigen Teilnehmern zehrt der Wettkampf an der Kondition. Von Moritz Löhr

Auch der junge Quentin Klaus muss nach dem Zieleinlauf erst einmal ordentlich durchpusten. Seine Haare sind vom Schwimmen noch ganz nass, allerdings dürfte ihm das bei den sommerlichen Temperaturen am Samstagvormittag ganz recht sein. Im Rennen seines Jahrgangs lief der Achtjährige als Erster über die Ziellinie. "Ich musste echt alles geben und bin wirklich fertig", sagt er, "aber es hat sich gelohnt." Schon zum dritten Mal nimmt er beim Langenfelder Kindertriathlon teil - und zum dritten Mal winkt er seinen Eltern bei der Siegerehrung von ganz oben zu.

"Er macht eine Menge Sport und soll hier ruhig mitmachen, wenn er Lust dazu hat", sagt Mutter Silja Höhner-Klaus. Die Platzierung ihres Kindes ist ihr prinzipiell egal, Hauptsache der Spaß steht im Vordergrund. "Der Wettbewerb unter den Kindern und das Anfeuern durch die Eltern gehört dazu. Es muss aber fair zugehen", betont Silja Höhner-Klaus mit Blick auf teils übermotivierte Eltern, die manchmal scheinbar selbst aufs Rad steigen oder über die Laufstrecke rennen wollen, nur um ihr Kind am Ende vorne zu sehen.

Sportamtsleiter Carsten Lüdorf kommentiert: "Es ist wichtig, dass die Eltern dabei sind, mitfiebern und ihre Kinder anfeuern - solange sich das Ganze in einem geordneten Rahmen abspielt." Der Erfinder und Organisator der Veranstaltung freute sich über unverändert hohe Anmeldungen von rund 160 Kindern zwischen sechs und elf Jahren. Sie alle legten 50 Meter im Wasser, je nach Alter 1,25 oder 2,5 Kilometer auf dem Rad und schließlich 500 Meter laufend zurück.

Zwanzig Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und machten neben den Teilnehmern besonders Lüdorf glücklich. "Ohne sie wäre es nicht möglich, die Veranstaltung zu absolvieren", betont der Sportamtsleiter, der sich vor allem auf die Unterstützung der DLRG verlassen konnte.

Quelle: RP
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