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Langenfeld
Berghausener Straße bleibt befahrbar

Langenfeld. Der Straßenbau-Landesbetrieb hat zweimal eingelenkt: Erstens ist die Berghausener Straße (L 353) an diesem Wochenende nun doch nicht zwischen Karl-Benz- und Felix-Wankel-Straße voll- gesperrt. Stattdessen sollen die Fahrbahnarbeiten mit halbseitigen Sperrungen und Baustellenampeln erledigt werden, so dass Autofahrer von Langenfeld aus die A 59-Anschlussstelle Richrath über die L 353 erreichen können. Und zweitens soll es entgegen der ursprünglichen Planung ab nächster Woche nun doch möglich sein, von der Bergischen Landstraße (L 304) aus auf die ab Montag in Richtung Monheim wieder geöffnete A 542 aufzufahren.

Diese beiden neuen Entwicklungen verkündete gestern Langenfelds Bürgermeister Frank Schneider und führte sie zugleich auf seinen eigenen Protest bei der Behörde zurück. "Das ist ein wichtiger Erfolg im Kampf gegen den Verkehrsinfarkt und für den Wirtschaftsstandort", wertete Schneider das Ergebnis der Gespräche mit Vertretern des Landesbetriebs. Deren Planungsleiter Andreas Zenz habe ihm mitgeteilt, dass die A 542 an diesem Wochenende zwar wie geplant voll gesperrt werde, um nach sechs Monaten den Richtungswechsel der Baustelle auf die Gegenfahrbahnen zur A 3 hin zu vollziehen, die dann acht Monate lang komplett gesperrt sein werden. "In der kommenden Woche aber wird nach Aussage von Zenz der Langenfelder Forderung entsprochen." Die Zufahrt auf die A542 in Richtung Monheim von der Anschluss-Stelle Immigrath, die eigentlich wegen Brückenarbeiten bis Ende 2016 nicht möglich sein sollte, wird demnach auf der Bergischen Landstraße nun doch geöffnet. Dabei werde eine Einfädelspur von der Auffahrt auf die von der A3 auf die A542 verlaufenden Baustellenspuren eingerichtet. Schneider: "Diese Öffnung der Zufahrt wird vor allem den Knotenpunkt Schneiderstraße/Hardt und den Ortsteil Immigrath verkehrlich erheblich entlasten."

(mei)
 
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