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Monheim
Berliner Viertel: Zigarette setzt Zimmer in Brand

Monheim. Bei einem vermutlich durch eine Zigarette entfachten Zimmerbrand an der Brandenburger Allee haben gestern am frühen Morgen zwei Bewohner eine leichte Rauchvergiftung erlitten. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf mindestens 10.000 Euro. Nach Angaben der Polizei war der Brand in dem Mehrfamilienhaus gegen 1 Uhr gemeldet worden.

Als die ersten Einsatzkräfte in der Wohnung im dritten Geschoss eintrafen, brannten dort eine Matratze und weitere Einrichtungsgegenstände, die schnell gelöscht wurden. Die 56 und 18 Jahre alten Bewohner hatten zunächst versucht, die Flammen im Schlafzimmer selber zu löschen. Dabei zogen sich beide Männer jeweils leichte Rauchvergiftungen zu. Der 18-Jährige wurde im Krankenhaus ambulant behandelt.

Durch das schnelle Löschen hatte die Feuerwehrleute - darunter 24 Ehrenamtliche - eine weitere Ausbreitung des Brands und somit eine Gefährdung anderer Hausbewohner verhindert. Dennoch entstand durch Feuer ein erheblicher Gebäudeschaden. Nach dem Ende der Löscharbeiten untersuchten Ermittler der Kriminalpolizei den Brandort. Nach deren Angaben hatte fahrlässiger Umgang mit heißer Zigarettenasche bzw. -glut das Feuer verursacht.

(mei)
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