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Langenfeld
Bertelsmann-Stiftung erforscht Alltag im Quartier

Langenfeld. Zur Volksalterung forscht die Bertelsmann-Stiftung zurzeit in Langenfeld. Wegen ihres Konzepts zur demografischen Entwicklung sei die Stadt eine von bundesweit vier Kooperationskommunen der Stiftung, sagt die Erste Beigeordnete Marion Prell. "Bei diesem Projekt steht nicht die graue Theorie im Vordergrund", meint die städtische Demografiebeauftragte. Vielmehr frage die Stiftung bei Langenfelder Bürgern persönlich zu Themen wie Kinder- und Jugendhilfe, Engagement für Flüchtlinge und Seniorenarbeit nach.

In einem ersten Schritt habe "Selbstständiges Leben im Alter" im Mittelpunkt gestanden, sagt Cordula Theis, die Demografiearbeit in Langenfeld koordiniert. Gut funktioniere die soziale Einbindung über die in einzelnen Ortsteilen selbstorganisierten, so genannten Zwar-Gruppen von Bürgern, die im Alter zwischen Arbeit und Ruhestand (Zwar) stehen. Ein Zitat aus der Befragung: "Wir verbringen viel Freizeit miteinander und lernen uns darüber auch immer besser kennen; ohne die Zwar-Gruppe hätte ich nicht so viele Bekannte.

" Der Informationsfluss funktioniere, merkt ein so genannter Seniorenscout an. "Von sehr vielen Angeboten, die ich entweder nicht kannte oder deren Umfang mir nicht bewusst war, habe ich erst durch meine Tätigkeit am i-Punkt für Senioren bei der Arbeiterwohlfahrt erfahren.", erläutert einer der Seniorenscouts. Dieser i-Punkt sei eine zentrale Anlaufstelle für die Bürger des Quartiers, die eine konkrete Frage haben oder auch "einfach nur mal quatschen wollen".

(mei)
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