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Langenfeld/Monheim
Betriebskindergärten statt Betreuungsgeld gefordert

Langenfeld/Monheim. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) ist auch im Kreis Mettmann froh darüber, dass das Betreuungsgeld vom Bundesverfassungsgericht gekippt worden ist. "Das Bundesverfassungsgericht hat den Weg für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie frei gemacht", sagt Alexandra Rat, Leiterin des BVMW im Kreis Mettmann.

"Das Betreuungsgeld war und ist der falsche Weg. Der unternehmerische Mittelstand hat seit langem dessen Abschaffung gefordert und dafür plädiert, dass die freiwerdenden Mittel in Höhe von jährlich bis zu 900 Millionen Euro in bessere Betreuung vor Ort investiert werden." Der Mittelstand setzt sich demnach für innovative und flexible Kinderbetreuungskonzepte ein - insbesondere für den Ausbau von Betriebskindergärten.

Die Leiterin des Kreises Mettmann weiß, dass der Bedarf noch nicht abgedeckt wird. "Gerade mittelständische Unternehmen müssen die Möglichkeit haben, bei der Kinderbetreuung maßgeschneiderte betriebliche Vereinbarungen treffen zu können", sagt sie. "Schon heute bieten viele Mittelständler ihrer Belegschaft Home-Office oder eine flexible Arbeitszeiten an." Das Geld müsse in Kindertagesstätten, Kindergärten und in flexible Angebote gesteckt werden.

(dora)
 
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