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Langenfeld
BGL fordert zweiten Bücherschrank für alle

Langenfeld. Verwaltung soll nach einem geeigneten Standort suchen - in der City oder einem der Stadtteile.

Beim ersten Langenfelder "Bücherschrankfest" am Samstag war die Euphorie groß: Was auf dem Berliner Platz so gut klappt, das müsste doch mindestens noch an einer weiteren Stelle in Langenfeld funktionieren. Deshalb sammelten die Festveranstalter - ehrenamtliche Paten des öffentlichen Bücherschranks - bei dem Umtrunk auch gleich für ein zweites Exemplar. Mit dem Projekt soll sich jetzt auch die Kommunalpolitik befasst: Die Bürger-Gemeinschaft Langenfeld (BGL) fordert, bereits im städtischen Haushalt 2017 die nötigen Mittel für einen zweiten Bücherschrank in der Stadtmitte oder einem der Stadtteile bereitzustellen.

Die Premiere am Berliner Platz ist gelungen, zieht BGL-Ratsfraktionschef Gerold Wenzens eine überaus positive Bilanz des ersten Dreivierteljahrs Bücherschrank am Berliner Platz: "Die Gestaltung von Steinbildhauermeister Hartmut Hegener in L-Form ist ansprechend, die Überprüfung und Pflege des Buchbestands wird gewissenhaft von ehrenamtlichen Paten sichergestellt und die Idee selbst von der Bürgerschaft sehr gut angenommen." Deshalb soll der Kulturausschuss die Stadtverwaltung laut BGL-Antrag beauftragen, die nächsten Schritte zu tun: weitere geeignete Standorte zu finden und eben die Finanzierung eines zweiten Schranks zu sichern. Jeder, der möchte, kann dort Lektüre hineinstellen oder herausnehmen. Den BGL-Antrag wird der Kulturausschuss in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 15. November, beraten.

(gut)
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