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Monheim
Biermanufactur nimmt das Schlagercafé auf

Monheim. Schon als Sandy Christen die Aufgabe seines Schlagercafés verkündete, stand sein Nachfolger fest: Dieter Ritter und dessen drei Geschäftspartner werden ihre Biermanufactur um das benachbarte Ladenlokal erweitern.

"Im Grunde ist die Fläche für einen eigenständigen Betrieb zu klein", erklärt Bürgermeister Daniel Zimmermann. Für Sandy Christen, der das Café als Steckenpferd betrieb, als Marketinginstrument und Ort nutzte, wo er seine Fans empfing, habe es zwar gereicht. "Ein Gastronom, der dieses Geschäft ausschließlich betreibt, kann davon nicht leben", so Zimmermann. Das habe schon ein von der Stadt beauftragtes Gutachten für die drei angemieteten Ladenlokale ausgesagt.

"Der sich bis dato abzeichnende Erfolg unseres Lokals übertrifft alle unsere Erwartungen", sagt Dieter Ritter. Deshalb wolle man auf vielfache Nachfrage hin in dem Schlagercafé einen abtrennbaren Raum für geschlossene Gesellschaften von bis zu 30 Personen schaffen. "Hier können dann Gruppen und Firmen feiern, ohne den normalen Geschäftsbetrieb zu beinträchtigen", erklärt der Bierbrauer. Denn gerade im abendlichen Betrieb zahle sich aus, dass die Biermanufactur keinen Ruhetag habe. "Wir haben auch unter der Woche viel Zuspruch."

Die Kosten für den Durchbruch trägt die Stadt, sie werden aber auf die Miete umgelegt. Für die Innengestaltung werde man denselben Möbelschreiner beauftragen wie für die Brauerei, so Ritter. Ihn freut, dass mit dem Lokal in dem Eckhaus jetzt auch die Fläche für die Außengastronmie größer wird.

(elm)
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