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Langenfeld/Mettmann
Blitzer auf der A3 - Anwalt will Messfehler beweisen lassen

Langenfeld/Mettmann. Seit der mobile Blitzer auf der A3 steht, wurden schon mehr als 30.000 Autofahrer beim zu schnellen Fahren erwischt. Mehr als 3000 mussten ihren Führerschein abgeben. Einige gehen gegen die Bußgeldbescheide juristisch vor, etwa wegen möglicher Messfehler.

So vertritt der Wuppertaler Anwalt Tim Geißler einen Mandanten in einem Verfahren vor dem Mettmanner Amtsgericht. Auf der Internetplattform "anwalt24.de" sagt Geißler: "In einem ersten Verhandlungstermin um eine Messung mit diesem Gerät konnten wir als erste Anwälte überhaupt mit Erfolg einen konkreten Messfehler des Geräts aufdecken und rügen. Zugleich ist dieses Verfahren das erste, in dem ein gerichtlich bestellter Sachverständiger ein Gutachten erstatten muss." Das Gericht habe entschieden, dass der Blitzer überprüft werden muss.

Der Kreis Mettmann sieht dem Verfahren gelassen entgegen. "Es handelt sich lediglich um einen Beweisantrag", sagte Kreis-Sprecherin Daniela Hitzemann. Nun muss das Ergebnis des Sachverständigen abgewartet werden. Das Gerät wurde vor dem Betrieb zwei Jahre lang getestet.

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