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Langenfeld
Blutspender beim DRK helfen Leukämiekranken

Langenfeld. Das Rote Kreuz und die Stefan-Morsch-Stiftung (Deutschlands älteste Stammzellenspenderdatei) rufen für Donnerstag, 18. Februar, 15 bis 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus, Stettiner Straße 10-14, zur Blutspende und Typisierung auf. Das Motto lautet: "Blutspender helfen Leukämiepatienten".

Im Rahmen des Blutspendetermins wird darauf aufmerksam gemacht, wie durch Blut- und Stammzellspenden das Leben von Krebspatienten gerettet werden kann. Emil Morsch, Vorsitzender der Stefan-Morsch-Stiftung, befürchtet durch den demografischen Wandel Engpässe für die Stammzellenspenderdateien: "Die Zahl der Krebspatienten, die Blutkonserven und Stammzellspenden benötigen, wird mit einer wachsenden älteren Bevölkerung stark zunehmen." Auf eine hohe Beteiligung hofft auch Stephan David Küpper vom DRK-Blutspendedienst West. "Jede Blutspende in Kombination mit einer Knochenmarktypisierung ist enorm wichtig, weil dadurch die Chance für einen an Leukämie erkrankten steigt". Jährlich erkranken in Deutschland rund 11 000 Menschen an Leukämie. Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 bis 40 Jahre kostenlos registrieren lassen. Spender, die sich typisieren lassen wollen, bekommen ein Röhrchen Blut (knapp einen Fingerhut voll) zusätzlich abgenommen. Dieses Röhrchen geht dann zu Analyse ins Labor.

www.stefan-morsch-stiftung.de

(pc)
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