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Langenfeld
Brückenvollsperrung: Politik befürchtet Verkehrskollaps

Langenfeld. Mitte August wird die Leverkusener A1-Rheinbrücke für ein Wochenende komplett gesperrt. Jetzt mahnt die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) der CDU Leverkusen die Autobahnbehörde Straßen.NRW, die Umleitungen bei der Brückenvollsperrung großräumig anzukündigen.

Die KPR sehe am verlängerten Brückensperr-Wochenende mögliche Umleitungsprobleme auf Leverkusen zukommen, merkt deren Vorsitzender und Rheindorfer Ratsherr Rüdiger Scholz an. Er und der stellvertretende KPV-Vorsitzende Tim Feister sagen: "Die Brückensperrung ausgerechnet am verlängerten Bierbörsen-Wochenende (13./14 August) vorzunehmen, ist schon eine gewagte Maßnahme. Zudem findet am Samstag auch noch die Saison-Eröffnung von Bayer 04 Leverkusen statt.

Zu einem wirklichen Engpass könne dabei das Leverkusener Kreuz werden." Alle Fahrzeuge, die bisher auf der A1 in Richtung Kölner Westen fahren, müssten nun über die A3 am Kölner Osten vorbei - jedes Fahrzeug muss dabei über das Autobahn-Kleeblatt den 270 Grad-Schwenk Richtung Köln-Mülheim fahren. Schon jetzt kann dieser Engpass im Autobahnkreuz den Verkehr kaum aufnehmen", monieren Scholz und Feister.

Sie fürchten auch einen "totalen Verkehrskollaps in Leverkusen", wenn durch Rückstaus bedingt sehr viele Autos in Burscheid abfahren. "Durch die Sperrung der Bonner Straße während der Bierbörse ist an dieser Stelle kein Durchkommen möglich."

Die Vereinigung fordert Straßen.NRW auf, "ein durchdachtes und großräumig angelegtes Umleitungskonzept umzusetzen, damit Leverkusen an den drei Tagen der Brückenvollsperrung nicht im Verkehrschaos untergehe.

(LH)
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