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Langenfeld/Monheim
Bürgermeister kritisiert die doppelte Straßensperrung

Langenfeld/Monheim. Wegen der an diesem Wochenende anstehenden Vollsperrung der A 542 und zugleich eines Abschnitts der Berghausener Straße (L 353) geht Langenfelds Bürgermeister Frank Schneider auf die Barrikaden. Der Landesbetrieb Straßen-NRW habe "nichts dazu gelernt, was die Koordination seiner vielen Baustellen angeht". Wie berichtet, wird am Samstag und Sonntag die A 542 in beiden Richtungen nicht befahrbar sein; ab Montag sind die seit April gesperrten Fahrstreifen Richtung Monheim wieder offen. Zudem ist am Wochenende die Berghausener Straße zwischen Karl-Benz- und Felix-Wankel-Straße voll gesperrt.

Schneider erinnert an die Ankündigung des Landesbetriebs, wonach die Fahrbahnerneuerung auf der Berghausener Straße abgeschlossen sein sollte, "bevor die Arbeiten auf der A542 in eine neue Phase gehen, was auf der L353 für mehr Verkehr sorgen kann"; dass also eine zeitgleiche Sperrung der Zufahrten der A59 "Richrath" und der Auffahrten A542 "Immigrath" zu vermeiden sei. Nun würde jedoch, so Schneider, "jegliche planerische und verkehrliche Weitsicht über den Haufen geworfen". Ein weiteres Wochenende werde an der L 353 gearbeitet und die A 59 nur über Umleitungen erreichbar sein, "wohlgemerkt bei parallel geplantem Baustellen-Richtungswechsel mit Sperrung der Zufahrten auf die A542 an der Bergischen Landstraße." Dies habe sowohl die städtischen Verkehrsplaner "vor vollendete Tatsachen gestellt, als auch die Kollegen innerhalb des Landesbetriebes überrascht". Schneider fordert, eine Öffnung der Zufahrt von der Bergischen Landstraße auf die A542 in Richtung Monheim zu prüfen. Laut Straßen-NRW soll diese Anschlussstelle "Immigrath" bis Ende 2016 geschlossen bleiben.

(mei)
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