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Langenfeld
Deutschlands größter Campingplatz

Caravan Salon Düsseldorf 2017: Deutschlands größter Campingplatz
Mit der neuen Studie California XXL präsentiert VW nun eine Variante des neuesten Bullys. Der normale California kostet 42.000 bis 60.000 Euro. FOTO: messe
Langenfeld. Düsseldorf steht bis zum nächsten Wochenende voll im Zeichen des Caravan Salons. Rund 200.000 Camper prägen das Stadtbild. Von Thorsten Breitkopf

Mit dem Fachbesuchertag wurde jetzt der Caravan Salon eröffnet. Laut Messe-Geschäftsführer Joachim Schäfer ist der Salon die größte Messe ihrer Art weltweit - und das mit Abstand. Wir geben einen Überblick, was der Caravan Salon 2017 so alles bietet.

Fahrrad-Parcours Neu auf dem diesjährigen Caravan Salon ist der Mountainbike-Parcours. Neben Vorführungen von Profis können sich auch Besucher nach vorheriger Anmeldung an den Herausforderungen des so genannten "Pumptracks" versuchen. Im Freigelände zwischen Halle 5 und 9 haben die Gäste im "Elektro-Bike-Parcours" die Gelegenheit, die Fahreigenschaften von Elektro-Fahrrädern und Elektro-Rollern sowie Eco-Movern zu testen und sich von den Herstellern beraten zu lassen.

Caravan Salon 2017 - die Trends der Reisemobil-Messe FOTO: dpa, dy fpt

Traumtouren-Kino Dort berichten Janette Emerich, Uwe Hamm und Konstantin Abert täglich in Multivisionsshows mit atemberaubenden Bildern von ihren Reisen. Diesmal stehen folgende Ziele auf dem Programm: "Allgäu - Wintercamping in den Alpen", das "Baltikum und St. Petersburg", der Baikalsee und die Mongolei, das "Herz Frankreichs - per Reisemobil von der Loire bis zum Atlantik", "Panamericana - von Feuerland bis an die Karibik", sowie die in diesem Frühjahr absolvierte Tour "Düsseldorf - Peking: Auf dem Landweg ins Reich der Mitte".

Moderner Bully Bei den Deutschen sind zurzeit vor allem kleine und kompakte Wohnmobile im Trend. Angeboten werden sie etwa von Mercedes oder Ford. Der Klassiker aber dürfte unbestritten der Bully von VW sein. Volkswagen zeigt in Halle 16 eine Studie namens California XXL auf der Basis des aktuellen Transporters T6. Zu kaufen ist dieses Wohnmobil allerdings noch nicht. Den normalen und auch kaufbaren California gibt es zu Preisen von rund 42.000 Euro bis knapp 60.000 Euro in der Grundausstattung.

VW-Studie California XXL - Star des Caravan Salons 2017 FOTO: VW

Purer Luxus Wie bei der Schwestermesse Boot gehört auch beim Caravan Salon der Faktor "Traum vom Luxus" zwingend zum Messegeschehen. Ein Beispiel dafür ist das hochwertige Wohnmobil "Performance S" des Wuppertaler Hersteller Volkner. Das Fahrzeug hat 500 PS und ist rund zwölf Meter lang. Es hat drei Klimasysteme, fünf Heizungen und eine Batterieleistung von 1700 Amperestunden. Solarmodule auf dem Dach helfen, diese Batterien auch fernab eines Campingplatzes, respektive einer Steckdose, wieder aufzuladen. Der Innenraum kann durch einen so genannten Slide-Out vergrößert werden, eine Art mobiler Wintergarten. Mit 1.465.000 Euro ist das Gerät dieses Jahr das teuerste auf der ganzen Messe. Aber für die knappen anderthalb Millionen kann man in einer Art Schublade unter dem Wohnmobil seinen eigenen Porsche mitnehmen, für die Luxus-Spritztour am Urlaubsort natürlich ideal. Bestaunt werden kann das Riesen-Auto in Halle 14.

Caravan Center Das Caravan Center, also genauer der Stellplatz auf dem Messeparkplatz P1, ist bei jenen Caravaningfans beliebt, die beim Besuch der Messe gerne im eigenen Wohnmobil oder Caravan übernachten. Insgesamt stehen dafür mehr als 3.500 versorgte und unversorgte Stellplätze zur Verfügung. Damit ist es der Campingplatz mit den meisten Stellplätzen in ganz Europa. Besucher können online einen Stellplatz reservieren.

Online-Ticket für zwei Tage Was viele noch nicht wissen: Elektronische, im Internet auf der Seite www.caravan-salon.de gebuchte Tickets berechtigen personengebunden an zwei voneinander unabhängigen Tagen zum Eintritt der Messe. Im Übrigen gelten die Online-Tickets des Caravan Salon auch als Ticket für Anreise und Abreise mit Bus und Bahn im gesamten Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR).

Wo-Mo für die Wüste Sie wollen gerne mit dem eigenen Wagen die Sahara durchqueren. Dann ist der Atacama 5800 (Halle 14) genau das richtige für Sie. Er wird von einem 400-PS-Aggregat angetrieben und bringt 14 Tonnen auf die Waage. Einen Lkw-Führerschein sollten Sie für das Ungetüm also mitbringen. Und 170.000 oder 415.000 Euro, je nachdem, ob Sie einen Zweiachser oder einen größeren Dreiachser bevorzugen.

Quelle: RP
 
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