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Langenfeld
Das Fundbüro versteigert 50 Räder

Langenfeld. Die Vorbesichtigung beginnt am 23. April ab 12.30 Uhr.

langenfeld (bine) Das Langenfelder Fundbüro räumt den Keller aus und versteigert am Samstag, 23. April, 50 Fahrräder - darunter Kinderräder, Damenräder und Herrenräder. Die Räder können ab 12.30 Uhr besichtigt werden, die Versteigerung an den Fahrradständern im Eingangsbereich des Rathauses beginnt dann um 13 Uhr.

Bei der letzten Versteigerung im Mai 2015 kosteten die Fahrräder zwischen zehn und 470 Euro. Gefundene Fahrräder sowie alle anderen Fundsachen werden von der Stadtverwaltung immer sechs Monate aufbewahrt, damit der Eigentümer sie abholen kann. Nach der Sechs-Monatsfrist kann der Finder dann seinen Anspruch geltend machen. Das heißt: Wer ein Fahrrad findet und es im Funbüro abgegeben hat, darf es nach sechs Monaten abholen und behalten, wenn sich der Eigentümer nicht gemeldet hat.

Fahrräder, die weder vom Finder noch vom Eigentümer abgeholt wurden, versteigert die Stadt. In der Regel passiert das zweimal im Jahr, dann heißt es: "Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten."

Laut Versteigerungsbedingungen geht das Rad an den Meistbietenden nach dreimaligen Aufruf des Gebotes. Wichtig: Die "zugeschlagene Sache", wie es im Juristendeutsch heißt, wird nur unter Vorlage eines Ausweises und gegen Barzahlung ausgehändigt.

Die Versteigerung findet bei jedem Wetter statt. Die Versteigerungsfläche ist überdacht.

Quelle: RP
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