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Zugabe Unser Senf Zum Wochenende
Der Stand im Straßennetz

Langenfeld. Nicht nur die vier Bewerber um die CDU-Landtagskandidatur wussten am Donnerstagabend, mit welchem Thema sich aktuell gut punkten lässt. Alle sprachen am Rednerpult die aktuelle Häufung von Straßenbaustellen in und um Langenfeld sowie die damit verbundenen Staus an. Einer bezog gar spontan den verspätet in der Stadthalle erschienenen Landrat in seinen Bewerbungsvortrag ein, um vermeintliche Organisationsschwächen der rot-grünen Landesregierung zu tadeln.

Auch wer nicht versucht, politisch daraus Kapital zu schlagen, kann beim Blick aufs lokale und regionale Verkehrsnetz den - im wahrsten Sinne des Wortes - "aktuellen Stand" nicht leugnen. Kürzlich brachte an der Berghausener Straße nahe der Pappelallee eine nicht zu Ende gedachte Ampelschaltung Autofahrer im unnötigsten Stau Langenfelds in Rage. Und die Parallelität von Baustellen auf stark frequentierten Abschnitten in der Region lässt in puncto Koordinationsvermögen - gelinde gesagt- Restzweifel bestehen. Da war es klug vom NRW-Landesbetrieb, schnell einzulenken, als in dieser Woche Langenfelds Bürgermeister wegen der halbseitigen Sperrung des Autobahnzubringers Hitdorfer Straße (L 43) aufbrauste. Zusätzlich zu den bestehenden Sperrungen der A 542 in Richtung Monheim und der A 59-Abfahrt "Richrath" nach rechts in Richtung Baumberg hatte die neue Baustelle seit dem Montagmorgen auch den Ausweichverkehr zum Stillstand gebracht.

Nach Frank Schneiders öffentlicher Schelte ließ der Landesbetrieb die Arbeiten an dem Radweg Hitdorfer Straße stoppen und will sie frühestens am 7. November fortsetzen lassen, wenn die beiden anderen genannten Sperrungen behoben sind. In den sozialen Medien wurde der Bürgermeister ob dieser schnellen Reaktion des Landesbetriebs wie ein Held gefeiert.

Quelle: RP
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