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Monheim
Diabetiker besuchen Fachzentrum

Monheim. Heute informiert die Selbsthilfegruppe über Pflegeversicherungsleistungen.

Der Alltag fordert Diabetikern viel ab: Täglich müssen sie den Blutzuckerspiegel messen, die Insulindosis anpassen und auf gesunde Ernährung achten. Um ihnen das Leben zu erleichtern, informiert der Monheimer Diabetiker-Treff am heutigen Mittwoch über die Leistungen der Pflegeversicherung. Beginn ist um 19 Uhr im Johann-Grevel-Haus, Falkenstraße 2.

Damit setzt der Diabetiker-Treff seine Veranstaltungsreihe fort, in der erst kürzlich das Diabeteszentrum Rheinland in Haan besucht wurde. Mit dabei waren auch Evelyn Immig, die den 2002 gegründeten Monheimer Treff leitet, sowie Joachim Häcker von der Selbsthilfegruppe Langenfeld. Eingeladen hatte Diplom-Psychologin Johanna Landgraf.

"Der Mensch ist ein Individuum und braucht daher, wenn nötig, eine individuelle Therapie. Die muss passen, wie ein Maßanzug", erklärte Dr. Ingo Röhrig, Chefarzt des Diabeteszentrums. Damit die Betroffenen das tägliche Leben meistern können, empfahl der Mediziner: "Es ist besonders wichtig, so viel wie möglich über die Krankheit zu wissen. Denn mehr Wissen bedeutet auch mehr Selbstständigkeit, mehr Freiheit und mehr Lebensqualität."

Diabetes zählt zu den Volkskrankheiten in Deutschland. Nach Schätzungen werden mehr hierzulande mehr als sieben Millionen Menschen wegen der "Zuckerkrankheit" behandelt. Die Zahl der Erkrankten steigt seit Jahrzehnten.

Bei der Tour durchs Haaner Diabeteszentrum ließen sich die Besucher aus Langenfeld und Monheim unter anderem die dazugehörige Fußambulanz, die Funktionsdiagnostik und den Sportraum zeigen. "Eine tolle Sache", befanden Immig und Häcker, die für ihre Mitglieder und mit ihnen regelmäßig Reha-Sport und Nordic Walking-Ausflüge organisieren.

Auskünfte zu den Selbsthilfegruppen geben Evelyn Immig, Telefon 01573 8920882, und Joachim Häcker, Telefon 02173 74769.

(graw)
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