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Kreis Mettmann
Die Nachwuchs-Handwerker starten ins Berufsleben

Kreis Mettmann. Kreishandwerksmeister Thomas Grünendahl begrüßte die neuen Auszubildenden. Die Bewerber-Suche wird schwieriger. Von Dominique Schroller

Mit dem Werkstoff Holz zu arbeiten, es zu formen und zu verwandeln, das begeistert Felix Beging. Er hat sich daher für eine Ausbildung als Tischler entschieden. "Mein Fachabitur habe ich in Holztechnik gemacht, und ich möchte später in diesem Beruf weiter arbeiten", betont der 18-Jährige. Er ist einer von drei angehenden Tischlern, die Kreishandwerksmeister Thomas Grünendahl zum Start des neuen Ausbildungsjahres begrüßte. "Sie können stolz darauf sein, ein Mitglied unserer Gemeinschaft zu sein, die ihnen zahlreiche Möglichkeiten bietet. Sie können anschließend noch studieren, sich zum Techniker weiter bilden oder ihren Meister machen", betonte Thomas Grünendahl im großen Saal der Kreishandwerkerschaft. Nach seiner Rede verteilten sich die Auszubildenden auf die Lehrwerkstätten, in denen sie künftig ihre überbetrieblichen Einheiten absolvieren.

Die Feinheiten eines Furniers erläuterte Lehrlingsmeister Bernd Einig. Der Tischlermeister bildet selbst einen Jugendlichen aus. Er schaut bei den Bewerbern auch auf die Motivation. "Sie brauchen räumliches Vorstellungsvermögen, müssen rechnen können und vor allem Interesse haben." Bei den Jungen rangiert der KFZ-Mechatroniker noch immer unter den beliebtesten zehn Berufen. Der Friseurberuf ist bei den jungen Damen beliebt. "Kreative Gestaltungsmöglichkeiten und die enge Verbindung mit Mode zieht an", sagte Ann Katrin Stein. Die Ausbildungsleiterin betreut die überbetrieblichen Stationen der 50 Nachwuchskräfte. Phillipp Franke entschied sich nach einem Praktikum für Elektrotechnik. "Die Montage von Lampen und Schaltkästen interessiert mich und ich freue mich, zu lernen und meinen Gesellenbrief zu machen."

Quelle: RP
 
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