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Monheim
Die Parkzone im Zentrum wird ausgeweitet

Monheim. Die Stadt hat Schilder und Markierungen angebracht - insbesondere auf der Krischerstraße.

Die neue Krischerstraße steht kurz vor der Fertigstellung. In langer und aufwändiger Arbeit wurde die zentral gelegene Monheimer Wohn- und Geschäftsstraße nach Sanierung der maroden Kanäle nun auch an der Oberfläche modernisiert. Um die gewünschte, neu geschaffene Aufenthaltsqualität zugunsten der ansässigen Händler, Dienstleister und Gastronomiebetriebe zu unterstützen, wird künftig die schon länger bestehende Parkzone in der Stadtmitte auf diesen Bereich ausgeweitet, das teilt die Stadt mit.

Schon jetzt bilden die Alte Schulstraße sowie Abschnitte der Krumm- und Poststraße, des Gartzenwegs und der Straße Rathausplatz eine zusammenhängende Parkzone. Dort gilt ein generelles Parkverbot außerhalb der markierten Flächen. Auf den vorgesehenen Flächen darf an Werktagen von 8 bis 19 Uhr grundsätzlich nur für eine Stunde mit Parkscheibe gehalten werden. In diese Innenstadt-Zone wird jetzt auch die Krischerstraße vom Rathausplatz bis hinauf zur Lindenstraße aufgenommen. Teilbereiche der Lindenstraße und der Mittelstraße, jeweils bis zum Frohnkamp, kommen ebenfalls hinzu.

Die Stadt bittet um Beachtung der gekennzeichneten Flächen. Das gilt insbesondere für den Bereich Krischerstraße. Auch dort sind die Parkflächen zwar deutlich mit einem eingepflasterten "P" ausgewiesen sowie mit grauen Steinen eingefasst. Durch die Barrierefreiheit und den Wegfall aller Bordsteine, um Radfahrern und Fußgängern Hindernisse zu nehmen und den Charakter als verkehrsberuhigte Flaniermeile zu betonen, gibt es keine klassischen Parkbuchten mehr, die schon von Weitem erkennbar wären. Ein kontrollierender Blick auf den Boden lohnt daher. Nicht alles, was mit dem Auto bequem anzufahren ist, sei tatsächlich als Parkplatz gedacht. Viele der durchgängig hell gepflasterten Bereiche sind für Terrassenbetriebe, Fußgänger oder zum Abstellen von Fahrrädern vorgesehen, heißt es bei der Stadt.

Bis Ende August soll die Krischerstraße wieder für den Autoverkehr freigegeben werden, hoff Baubereichsleiter Andreas Apsel. Denn ganz reibungslos ist der Umbau der Straße nicht vonstatten gegangen. Bei den Kanalbauarbeiten haben nicht verzeichnete Leitungen für Überraschungen und Mehrarbeit gesorgt, so dass die avisierte Bauzeit von acht Monaten nicht eingehalten werden konnte. Aktuell wird an der Oberfläche der Krischerstraße gearbeitet. "Da gibt es hoffentlich keine Überraschungen mehr", sagt Stadtsprecher Norbert Jakobs.

(og)
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