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Langenfeld/Leverkusen
Diebe stehlen Wohnwagen in Langenfeld und Umgebung

Langenfeld/Leverkusen: Diebe stehlen Wohnwagen in Langenfeld und Umgebung
FOTO: Dethleffs
Langenfeld/Leverkusen. Caravanfreunde, aufgepasst! Der in der vergangenen Woche bemerkte Diebstahl eines 60.000 Euro teuren Wohnwagens Am Hauweg in Langenfeld reiht sich offensichtlich in eine Serie in der Region ein. So sind in der Nachbarstadt Leverkusen seit Mitte Juli vier Wohnwagen gestohlen worden; laut Kölner Polizei zwei in Bürrig sowie je einer in Hitdorf und Rheindorf.

Eine Spur führt ins Ausland: Zwei Tage nach dem jüngsten Fall in Leverkusen am 8. August entdeckten Ermittler einen gestohlenen Wohnwagen aus Bocholt in Belgien in Charleroi. "Er war mit einem GPS ausgestattet, das hat es uns natürlich vereinfacht", sagt ein Polizeisprecher. Auf dem Gelände des Mannes, bei dem der Wohnwagen entdeckt wurde, konnten sieben weitere gestohlene Wohnwagen sichergestellt werden - unter ihnen auch die beiden Fahrzeuge aus Hitdorf und Rheindorf. Zuerst hatte der "Kölner Stadt-Anzeiger" über den Fall berichtet. Die Polizei hat in Belgien zwei Männer wegen schweren Diebstahls und des Verdachts der Hehlerei festgenommen, die offenbar miteinander verwandt sind. Die Ermittlungen, ob sie möglicherweise einer Bande angehören, laufen noch. "Wir können dazu aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nichts sagen", sagt der Sprecher.

In Köln und Leverkusen wurden in diesem Jahr bereits 23 Wohnwagen als gestohlen gemeldet. Sie werden nach Angaben der Polizei auch deshalb oft gestohlen, weil sie hochwertig sind und kaum an Wert verlieren. Der Sprecher empfiehlt: "Wer 50.000 Euro in ein Fahrzeug investiert, sollte auch noch die 150 für ein GPS in die Hand nehmen."

Der Anfang August Am Hauweg in Langenfeld gestohlene Wohnwagen hatte auf einem eingezäunten Freigelände gestanden. Der silberfarbene Wohnwagen Dethleffs Beduin soll verschlossen und zusätzlich mit einer modernen Kupplungssicherung sowie elektrischen Stützen gesichert gewesen sein. Seit dem Frühjahr 2016 wurden in Langenfeld-Reusrath außerdem an der Rheinstraße und an der an der Steinstraße zwei Wohnwagen entwendet, außerdem an der Friedenauer Straße in Monheim ein 75.000 Euro teures Wohnmobil. Ob eines dieser Beutestücke wieder irgendwo als solches erkannt wurde, konnte Ulrich Löhe von der Kreispolizei Mettmann auf Anfrage nicht beantworten. "Das bekommen wir nicht mitgeteilt."

Ein großes Problem für Wohnwagenbesitzer nach einem Diebstahl: Das Fahrzeug selbst ist zwar versichert, nicht jedoch die Innenausstattung. In die stecken etliche Besitzer ebenfalls viel Geld - schließlich ist ein Wohnwagen ein Eigenheim für unterwegs.

(hsr/mei/sug)
 
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