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Langenfeld/Monheim
Diese Nachwuchs-Musiker sind in der nächsten Runde

Langenfeld/Monheim. Bei "Jugend musiziert" mitzumachen, ist eine Auszeichnung - jetzt steht der Landeswettbewerb an.

Talent, Fleiß, Geduld, Übung, Spaß an der Musik. Das braucht es gewiss, wenn man es als Nachwuchs-Musiker bei "Jugend musiziert" zu etwas bringen will. Von Freitag, 26. Januar, bis Sonntag, 28. Januar, fand jetzt in Ratingen der Regionalwettbewerb statt. Etwa 200 Nachwuchsmusiker nahmen teil.

Alle, die dabei waren, erhielten erste bis dritte Preise. Für einige geht es jetzt aber auch in die nächste Runde: den Landeswettbewerb. Der ist vom 9. bis 13. März in Wuppertal. Dort treffen sich die Sieger von den 24 Regionalwettbewerben in Nordrhein-Westfahlen.

In Ratingen bewertet wurden insgesamt 133 Solisten (zum Teil mit Begleitpartner), in den 27 Ensemblewertungen weitere 60 Teilnehmer. Sie kamen aus den Städten Kreis Mettmann mit Erkrath, Mettmann, Haan, Heiligenhaus, Hilden, Langenfeld, Monheim am Rhein, Ratingen, Velbert und Wülfrath.

89 Teilnehmer erzielten in Ratingen eine Wertung von 23 und mehr Punkten. 59 von ihnen sind damit für den Landeswettbewerb qualifiziert - darunter sind auch diese Musiker aus Langenfeld und Monheim:

Felix Behrendt (Gitarre), Deniz Demir (Baglama), Sebastian Dluhosch (Gitarre), Julia Flaßkamp (Gitarre), Leo Gilcher (Schlagzeug), Simon Jedamzik (Tenorhorn/Bariton/Euphonium), Marina Karacic (Querflöte), Tibo Lâm (Gitarre), Leon Langer (Querflöte), Ayyoub Marbia (Tuba) und Lea Wittmann (Musical).

Alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten im Rahmen eines Abschlusskonzerts am Samstag, 24. Februar, um 17 Uhr in der Stadthalle in Erkrath Urkunden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Nach dem Landeswettbewerb geht es für einige Teilnehmer dann zum Bundeswettbewerb. Die Besten der Besten treffen sich im Mai in Lübeck. Der Wettbewerb "Jugend musiziert" gilt als das renommierteste Musikförderprojekt Deutschlands. Knapp eine Million Kinder und Jugendliche haben in den 55 Jahren seines Bestehens bei "Jugend musiziert" mitgemacht, heißt es. Für viele von ihnen war das der erste Schritt in eine erfolgreiche Musikkarriere, sagen die Organisatoren.

In allen Phasen des Wettbewerbs werden Urkunden und Preise vergeben. Die besten Leistungen des Bundeswettbewerbs zeichnet die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus. Private Stiftungen gewähren darüber hinaus Stipendien.

Voriges Jahr schaffte ein Langenfelder Schlagzeug-Talent und Schüler des Konrad-Adenauer-Gymnasiums es bei "Jugend musiziert" ganz weit: Sebastian Heck, damals 15 Jahre alt, kehrte mit Bronze vom Bundeswettbewerb zurück.

(clan/bine)
 
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