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Monheim
Diesen Monheimern schmeckt Multikulti

Monheim: Diesen Monheimern schmeckt Multikulti
Der Name ist Programm: Im "Café Gut drauf" bereitete eine bunte Truppe von Monheimern unter anderem Kürbis-Süßkartoffelsuppe zu. FOTO: RALPH MATZERATH
Monheim. Bei "Monheim kocht bunt" begegnen sich die Kulturen - diesmal in der Küche der Evangelischen Kirchengemeinde. Von Jörg Klemenz

Dass bisher auf den multikulturellen Kochtreffen "Monheim kocht bunt" stets jeder satt geworden ist, glaubt man Gabriele Oesten-Burnus, eine der ersten Mitstreiterinnen dieses Projekts, aufs Wort. Das sollte beim jüngsten Stelldichein im "Café Gut drauf" der Evangelischen Kirchengemeinde nicht anders werden. Und so kochten Frauen und Männer mit verschiedenen kulturellen und religiösen Hintergründen gemeinsam in der Küche des Cafés, was das Zeug hielt: Es brutzelte, zischte und dampfte unentwegt. Das Treiben in der Küche wie auch der marokkanische Pfefferminztee im Eingangsbereich ließen erahnen, welch kulinarische Köstlichkeiten die etwa 60 Besucher dieser "Begegnung" erwarten würde. Unter anderem angekündigt auf dem Flyer der Evangelischen Kirchengemeinde war - passend zur herbstlichen Jahreszeit - eine Kürbis-Süßkartoffelsuppe.

In den letzten Jahren sei die Zahl der Engagierten an diesem Projekt und derjenigen, die "einfach mal so vorbeischauen wollen", rasant gestiegen, berichtet Maria Poot. Die engagierte Katholikin war von Anfang an dabei, als diese Idee des Mulikulti-Essens 2012 von der Stadt Monheim ins Leben gerufen wurde. Soll heißen: Die Evangelische Kirchengemeinde ist nicht der erste Gastgeber dieser kulturübergreifenden Kochveranstaltung. In den vergangenen Jahren waren schon das evangelische Mehrgenerationenhaus, die türkische Moschee, das Baumberger Bürgerhaus und das katholische Pfarrer-Franz-Böhm-Haus bunte Monheimer Kochstuben. Es liegt auf der Hand, dass die Teilnehmer von "Monheim kocht bunt" ihren Blick auf fremde Religionen und Kulturen weiten. Davon jedenfalls ist Georg Scheyer, städtischer Leiter des Projekts, überzeugt, Im Sinne dieser kulturellen Verbindung ließen es sich die Gäste im "Café Gut drauf" im Johann-Wilhelm-Grevel-Haus an der Falkenstraße gut schmecken.

Quelle: RP
 
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