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Langenfeld
Diskussion um Jobs bei Geberit

Langenfeld. Ein Milliarden-Deal rund um Kloschüsseln und ein Expansionskurs: Die Schweizer Geberit-Gruppe mit Niederlassung in Langenfeld, nach eigenen Angaben europäischer Marktführer für Sanitärprodukte, setzt nach Übernahme des finnischen Keramikherstellers Sanitec verstärkt auf Wachstum.

Und das kann Folgen für Arbeitsplätze haben - auch hier in der Region. Sanitec ist vor allem durch die Marke Keramag (insgesamt 780 Mitarbeiter) vertreten. Nun geht in deren Zentrale in Ratingen die Angst um. Man fürchte nach der Übernahme durch Geberit um Jobs, heißt es aus der Belegschaft. Auslöser seien Pläne, den "Standort komplett zu schließen".

In einem Schreiben an die RP geht es bereits um konkrete Pläne: "Einigen Kollegen sollen Ersatzarbeitsplätze in Pfullendorf angeboten werden, andere sollen bei der Geberit-Tochter Mapress in Langenfeld unterkommen. Dem Rest bleibt wohl nur der Weg zum Arbeitsamt." Wie viele Jobs insgesamt betroffen sein könnten, ist unklar.

Geberit-Sprecher Roman Sidler betonte auf RP-Anfrage: "Es gibt keine Entscheidung, dass der Standort Ratingen geschlossen werden soll. Um immer wieder aufkommenden Gerüchten entgegenzuwirken, haben wir ein Bekenntnis zum Standort bis mindestens Ende 2018 abgegeben." Man werde für einzelne Funktionen beurteilen, ob "es weiterhin sinnvoll ist, Ratingen als Standort aufrechtzuerhalten".

(kle)
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