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Monheim
Ecolab forciert "Internet der Dinge"

Monheim. Der in Baumberg ansässige Reinigungsmittelhersteller und Hygiene-Dienstleister Ecolab hat sich jetzt bei einer eigenen Tagung mit dem "Internet der Dinge" beschäftigt. Bei dem zweitägigen Treffen von Ecolab-Mitarbeitern mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft ging es um die Vernetzung von Produkten, Kommunikationssystemen und Informationen.

"Serviceleistungen und Innovation bilden das Herzstück unseres Geschäftsmodells. Innovation umfasst für uns dabei drei Technologietreiber: Chemie, Equipment und Automatisierung", sagte Rached Menif, Ecolab-Vicepresident Research, Development & Engineering. So umfasse das "Apex-Programm" des Unternehmens neben dem Reinigungsmittel auch einen Controller für die komplette Dokumentation über alle hygienerelevanten und betriebswirtschaftlichen Daten des gewerblichen Spülprozesses.

Als weiteres Beispiel nennt Menif die "3D TRASAR™ Technologie": Sie verbinde ein Echtzeit-Monitoring und ein Chemie-Informationsmanagement, um den Wasserverbrauch zu verringern.

Im Fokus des Treffens standen unter anderem Sensoren, Risikobewertungen, analytische Methoden und Cloud-basierte Systeme, die mit Ecolab-Produkten verknüpft werden können. "Unser Standort in Monheim bildet mit dem angeschlossenen European Innovation Center den richtige Ort für ein solches Event", sagte Menif. Im größten Forschungs- und Entwicklungszentrum von Ecolab in Europa forschen nach Unternehmensangaben 90 Wissenschaftler aus 14 Ländern, um Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die die Umwelt möglichst wenig belasten.

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