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Langenfeld
Ein Kleinkunst-Frühling zum Knutschen

Langenfeld: Ein Kleinkunst-Frühling zum Knutschen
Langenfeld. Kabarett, Comedy, Schlager-Revue - Fans des "kleinen" Bühnengenres kommen bis Ende April in Langenfeld auf ihre Kosten. Von Thomas Gutmann

Mag es draußen auch spätwinterlich brrrr sein - los geht es mit der Bühnenblüte in Langenfeld schon heute: Im Schaustall am Winkelsweg 38 schlägt Diplom-Ökonom Hans Gerzlich aus Gelsenkirchen um 20 Uhr mit seinem Burnout-Kabarett auf. Karten für den Sarkasmus auf den fröhlichen Berufsalltag kosten an der Abendkasse 18 Euro (ermäßigt 15), im Vorverkauf 16 Euro (ermäßigt 13 Euro).

Während die Gastspielschlager von Herbert Knebel (16. März) und der Gotthilf-Fischer-Erbin Frau Höpker (18. März) schon ausverkauft sind, gibt es für Anny Hartmann am Samstag, 19. März, 20 Uhr, im Schaustall noch Karten. "Ist das Politik, oder kann das weg", fragt die kupferhaarige Komödiantin und trennt echte Aufreger von puren Ablenkungsman(n)övern im öffentlichen Diskurs. Wie der Gerzlich kommt auch sie aus dem ökonomischen Fach: Die Frau ist Diplomvolkswirtin. Eintritt: 16 und 18 Euro (Vorverkauf/Abendkasse).

Den April eröffnet - unter Umgehung des Scherztages - der aus Funk und Fernsehen bekannte Düsseldorfer "Kom(m)ödchen"-Mann Christian Ehring. "Keine weiteren Fragen" heißt sein Programm, das am Samstag, 2. April, 20 Uhr, in der Langenfelder Stadthalle, Hauptstraße 129, zu erleben ist. Ehring stellt allgemeine Fragen, für die sich manch einer interessieren dürfte, obwohl das eigene Haus noch nicht abbezahlt und die Yogalehrer-Ausbildung noch nicht ganz abgeschlossen ist. Eintritt: 20 und 23 Euro (VVK/AK).

Ingmar Stadelmann, Morgen-Komiker bei 1Live, beehrt die Langenfelder am Freitag, 8. April. Im Schaustall kämpft der gebürtige Ossi dann ab 20 Uhr unter dem Twitter-Hashtag "#humorphob" fürs Lachen. "Es gibt Menschen, die alles googeln", weiß Stadelmann: "Für die ist 'Humor' am Ende wahrscheinlich nur ein Kloster in Rumänien." Eintritt: 16 und 18 Euro.

Trockenen, bösen Witz wie die Briten bietet Max Uthoff in "Gegendarstellung"tags darauf, am Samstag, 9. April, 20 Uhr, in der Stadthalle. Eintritt: 20 und 23 Euro (VVK/AK).

Ein Kabarettistischer Spieleabend mit Rene Steinberg und Heinz Gröning alias Der unglaubliche Heinz Achim Knorr und David Werker folgt am Mittwoch, 13. April, 20 Uhr, im Schaustall. Und so läuft's ab: René bereitet kleine Spielchen und Fragen vor, alle sitzen zusammen auf der Bühne, der haarscharf durchstrukturierte Ablaufplan wird nach spätestens fünf Minuten über Bord geworfen, und es entsteht ein humorvolles Chaos. Eintritt: 16 und 18 Euro.

Am Freitag, 15. April, heißt es: "Halt die Klappe - wir müssen reden!" Mutmaßlich wird der Kabarettist Frederic Hormuth sich mit Frauen-Männer-Konflikten auseinandersetzen. Beginn im Schaustall ist um 20 Uhr. Eintritt: 16 und 18 Euro (VVK/AK).

Fast um ein Jahrhundert zurückversetzen lassen können sich die Stadthallen-Besucher am Freitag, 22. April, 20 Uhr. Robert Kreis gastiert mit seiner Schellack-Schlager-Revue "Manche mögen's Kreis" in Langenfeld. Der pomadig Gescheitelte mit dem Menjou-Bärtchen ist bekannt für seine ausdrucksstarke Mimik, seinen gefälligen holländischen Akzent und den musikalischen Charme der Goldenen Zwanziger. Karten kosten 20 und 23 Euro (VVK/AK).

Und dann wäre da noch Dagmar Schönleber. "40 Fieber - zwischen Dope und Doppelherz" heißt ihr Programm, das sie am Samstag, 23. April, im Schaustall aufführt. Die Frühvierzigerin beschäftigen Fragen wie: Was ist eigentlich mit einer Gesellschaft los, die immer älter wird, aber gleichzeitig immer jung bleiben muss? Eintritt: 16 und 18 Euro.

Quelle: RP
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