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Langenfeld
Ein neuer Rundkurs motiviert Radler zu Sprüngen

Langenfeld. Der von Orthomol gesponsorte "Pump Track" ist einmalig in der Region und nur mit Schutzkleidung zu nutzen. Von Martin Mönikes

Langenfeld ist um eine sportliche Attraktion reicher. Rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien eröffnet zwischen dem Landschaftspark und dem Gewerbegebiet Fuhrkamp auf einem 9.000 Quadratmeter großen Freizeitgelände ein "Pump-Track". Das ist ein asphaltierter geschlossener Rundkurs für rollende Sportgeräte mit Wellen und Steilkurven. Ähnlich wie beim Skaten entwickeln die Nutzer ihren Antrieb (auch) durch Gewichtsverlagerung. Deutschlandweit gibt es erst neun solche Anlagen, die meisten in Süddeutschland. "Das Besondere ist die Vielseitigkeit des Tracks", erläutert Erbauer Konrad Willar. "Sowohl Kindern als auch Anfängern oder Profi-Bikern werden dabei sportliche Anreize geboten". Die benachbarte Firma Orthomol GmbH ist der Sponsor und Inhaber dieser vielseitigen Bewegungsfläche, die der Öffentlichkeit ab sofort zur Verfügung steht. "Spaß an Sport und Bewegung liegt uns sehr am Herzen", erklärte Firmeninhaber und Geschäftsführer Nils Glagau, der früher selbst begeisterter Skater war.

Begonnen hatte die Entwicklung mit einem firmeneigenen Beachvolleyball-Feld, das auch von anderen Interessenten gern genutzt wird. Glagau hofft, "mit diesem idealen Platz für eine Mittagspause Leben ins Industriegebiet zu bringen". Sitzgelegenheiten, Flächen für Fußball und Beachvolleyball sollen folgen. Kooperationspartner Bürgermeister Frank Schneider lobte das "umfassende soziale Engagement des Unternehmens, das auch einen Betriebskindergarten einschließt".

Nachdem Glagau, Schneider und Willar das traditionelle Band durchschnitten hatten, tummelten sich die ersten Fahrer auf dem Rundkurs. Auch Mitarbeiter und Gäste konnten dank Leih-Fahrgeräten und Helmen die Pump-Track testen. Benny Sühs, sonst mit dem Wakeboard unterwegs, hatte mit einem BMX-Rad erkennbar Spaß. "Nächste Woche komme ich mit meinen Kindern vorbei." Parallelen zum Wasserski sah Sühs insoweit, als Schutzausrüstung sinnvoll ist. Die Profis, die gestern begeistert die Strecke ausprobierten, trugen neben Helmen, meist Ellenbogenschoner, Knieschutz und Protektoren. "In der Szene wurde schon sehnsüchtig auf die Strecke gewartet", weiß Willar.

Ein Schild am Eingang Elisabeth-Selbert-Straße enthält Sicherheitshinweise. So sollte nur gefahren werden, wenn eine zweite Person anwesend ist, alle sollten in dieselbe Richtung fahren, Hunde müssen draußen bleiben.

Quelle: RP
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