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Ostern Eine Runde Sache
Ein Wanderweg - fast oval wie ein Ei

Ostern Eine Runde Sache: Ein Wanderweg - fast oval wie ein Ei
FOTO: Matzerath, Ralph (rm-)
Langenfeld. Das Posthorn mit seinen Rundungen passt gleich doppelt zu "seinem" Wanderweg: als Langenfeld-Symbol und Rundkurs-Wegweiser. Von Stephan Meisel

Eine schöne Runde für Wanderer führt rund um Langenfeld. Der "Posthornweg" ist 35,8 Kilometer lang und wird abschnittsweise auch von Radfahrern gerne genutzt. Die Wegewarte des Sauerländischen Gebirgsvereins frischen die als Markierungszeichen dienenden Posthörner entlang der Route regelmäßig mit weißer Farbe auf. Gewandert wird überwiegend durch Wälder und Felder, aber auch an Baggerseen und Siedlungsrändern vorbei entlang der Stadtgrenze. Teils geht es übers Gebiet der Nachbarstädte Monheim, Düsseldorf, Hilden, Solingen, Leichlingen und Leverkusen.

Wir starten am Parkplatz des GSV Langenfeld an der Elberfelder Straße 43. Vorbei am Sportplatz folgen wir dem Posthorn entlang der Bahngleise am Waldfriedhof vorbei in die Sandberge hinein. Dann geht es um den Spürklenberg herum zum Leichlinger Naturfreundehaus Am Block.

Über das Waldgebiet Further Moor und Hapelrath wandern wir nach der Dückeburg um den Ortsrand von Reusrath und überqueren die Opladener Straße. Mit Blick auf Hochspannungsleitungen marschieren wir weiter nach Mehlbruch und an Gut Widdauen mit den Baggerseen vorbei.

FOTO: Matzerath, Ralph (rm-)

Dann passieren wir Voigtslach und folgen dem Schleiderweg bis Schloss Laach. Von dort geht es über Felder bis zur Opladener Straße und dann in den Knipprather Wald hinein. Der Posthornweg unterquert die Industriebahn-Gleise und führt am Friedhof vorbei zur Niederstraße. Wir biegen wieder in den Wald ein, riechen das müffelnde Klärwerk und werfen einen Blick auf die Berghausener Wasserski-Anlage. Auf der Baumberger Straße sehen wir unter uns die Autobahn A 59, spazieren dann durch das dörfliche Berghausen bis ins Gewerbegebiet. Die Posthörner leiten uns zwischen zwei Baggerseen bis zur Unterführung unter der A 59. Auf asphaltierten Feldwegen am Baumberger Ortsrand gelangen wir in die Düsseldorfer Stadtteile Hellerhof und Garath. Am Schloss Garath vorbei geht es ins angrenzende Waldgebiet in Richtung Hilden und Langenfeld-Richrath. Wir blicken wieder auf Baggerseen und wandern durch eine Wohnsiedlung am Südzipfel von Hilden. Nach Überquerung der Richrather Straße führt das Posthorn durch den Wald und auf einer Brücke über die A 3 in die Ohligser Heide.

Beim Engelsberger Hof mit großem Biergarten und Spielplatz biegt die Route dann zu den Fachwerkhäusern des Fleckens Krüdersheide ab und führt am Schlösschen Hackhausen vorbei nach Wiescheid zum Wanderparkplatz der Gartenwirtschaft Schwanenmühle. Wir überqueren die Haus Gravener Straße, passieren das Segelfluggelände der Luftsportgruppe Erbslöh und im Moor- und Waldgebiet die Wasserburg Haus Graven. Nach Feldhausen mit seinen hübschen Fachwerkhäusern erreichen wir an der Elberfelder Straße wieder unseren Ausgangspunkt.

Quelle: RP
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