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Langenfeld
Erst das Sonntagswetter lockte zum ZNS-Fest

Langenfeld: Erst das Sonntagswetter lockte zum ZNS-Fest
Beim ZNS-Fest in Langenfeld haben die jungen Besucher Spaß und sausen gemeinsam die Riesenrutsche hinunter. FOTO: RALPH MATZERATH
Langenfeld. Während am Samstag nur ein Drittel der erwarteten Besucher kam, war die City gestern rappelvoll. Von Christian Barra und Heike Schoog

Glücklicherweise blieb das Wetter gestern beständig. "Nach der verregneten Eröffnung am Samstag haben doch noch viele Besucher den Weg in die Langenfelder City gefunden", zieht Jürgen Öxmann, Vorsitzender des Förderkreises ZNS, doch noch zufrieden Bilanz. Rund 20.000 Euro, so schätzt der Vorsitzende, hat das Fest eingebracht. Wohin die Spende in diesem Jahr geht, ließt Öxmann offen. "Das steht noch nicht fest." Bislang haben die Hannelore-Kohl-Stiftung, andere Einrichtungen, in denen Menschen mit Erkrankungen am zentralen Nervensystem (ZNS) behandelt werden, oder Einzelpersonen Unterstützung vom Förderkreis erhalten.

Nachdem am Samstag nur etwa ein Drittel der erwarteten Besucher Autos bestaunte und dem Bühnenprogramm folgte, waren vor allem die Geschäfte rund um den Marktplatz gestern voll. "Dieser zweite verkaufsoffne Sonntag im Jahr ist sehr wichtig für unseren Handel", sagt Citymanager Jan-Christoph Zimmermann." Vor den Sommerferien würden die Besucher das gute Wetter nutzen, um ihre Einkäufe zu machen. Zwar seien vor allem die Läden im Stadtkern gut frequentiert gewesen, diejenigen an der Hauptstraße eher weniger. "Aber dieser Sonntag zählt zu den umsatzstärksten", so Zimmermann.

Auf der "Automeile" - vom Markt bis zum Rathaus - präsentierten 13 Autohäuser über 200 Fahrzeuge, davon BMW Brandenburg allein 15 Auto. "Das Interesse besonders bei Familien war groß", sagt Florindo Covelli von BMW. Viele Besucher hätten sich aber auch für neue Techniken und für Hybrid- und Elektrofahrzeuge interessiert. "Wir haben natürlich die Gelegenheit gern genutzt, unser Angebot einem größeren Publikum vorzustellen", so Covelli. Das Angebot vor dem Kundencenter der Stadtwerke stand ganz im Zeichen der Europameisterschaft. Dort bastelten Kinder Trommeln aus Pappe mit Fahnen der EM-Teilnehmer. Winfried Ruhnke von den Stadtwerken betreute das Familienprogramm, zu dem auch Kinderschminken und ein XXL-Kicker gehörten. 20 Leute haben das Stadtwerke-Programm unterstützt und sind nebenbei mit Kunden über Trinkwasserqualität oder andere Fragen ins Gespräch gekommen.

Öxmann, der seit zwei Jahren Vorsitzender des Förderkreises ist, ist trotz geringem Interesses am Flohmarkt und einem schleppenden Start zufrieden. Der Losverkauf für die Tombola sei gut gelaufen, auch Getränke und Kuchen seien gut weggegangen. Dank der Helfer, die den fünfköpfigen Vorstand unterstützt haben, war auch das Bühnenprogramm gelungen.

Quelle: RP
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