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Langenfeld
Extra-Geld für Klimaschutzprojekte

Langenfeld. Vereine, Verbände und Stiftungen können sich bis 31. Oktober bewerben.

Im letzten Winter wurden auf der UN-Klimakonferenz in Paris neue Ziele für den weltweiten Klimaschutz festgelegt. Das Bundesumweltministerium unterstützt deshalb mit einem Förderprogramm Maßnahmen, die sich aus bürgerschaftlichem Engagement heraus entwickeln. "Langenfeld mit seiner aktiven Vereinslandschaft und einer vorbildlichen Quartiersarbeit hat hier gute Voraussetzungen, um von dieser Fördermöglichkeit zu profitieren", ermuntert der städtische Klimaschutz-Manager Ronald Faller, sich für das Förderprogramm zu bewerben. Das Förderprogramm heißt "Kurze Wege für den Klimaschutz". Gefördert werden Maßnahmen zur Bildung und Information, zur Aktivierung von Bürgern für klimaschonendes Alltagsverhalten oder zur Einrichtung und zum Betrieb von Begegnungsstätten und -flächen.

Klimaschutz-Manager Faller erklärt, dass "gemeinschaftliche, nicht profitorientierte Aktivitäten im Mittelpunkt stehen. Dazu gehören verschiedene Lebensbereiche wie zum Beispiel Mobilität, Konsum, Wohnen, Ernährung und Stromverbrauch". Antragsberechtigt sind Verbände, Vereine und Stiftungen. Die Antragstellenden müssen das Vorhaben fachlich und organisatorisch planen, wirtschaftlich durchzuführen, überwachen und abrechnen. Die Mindestzuwendung liegt bei 5000 Euro und muss durch einen angemessenen Eigenanteil ergänzt werden. Die Einreichungsfrist endet am 31. Oktober. Fragen beantwortet das Klimaschutzteam unter Tel. 02173 794 5311.

(og)
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