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Langenfeld/Monheim
Fan-Artikel - made in der Heimatstadt

Langenfeld/Monheim. Im Langenfelder Bürgerbüro gibt es EM-Fan-Artikel. Aber Monheim und die Vuvuzela - das war einmal.

Was sind die Langenfelder? Fans der deutschen Nationalmannschaft. Ja, das könnte auf viele gut passen. Fans der eigenen Stadt? Ja, das könnte auch auf so manchen passen. Die Stadt Langenfeld hat sich deshalb gedacht, man müsste beides mal zusammenbringen: Deutschland und Langenfeld - und hat für alle, die Fans sind vom DFB-Team und der Stadt Langenfeld, eine Fahne drucken lassen. Die zieren zur einen Hälfte die Langenfelder Stadtfarben und zur anderen die Farben Schwarz-Rot-Gold. Jetzt sind die Fahnen eingetroffen. Wo gibt es die? Im Bürgerbüro des Langenfelder Rathauses. Kosten? Zehn Euro.

Der Bürgermeister persönlich hat das auch schon bei Facebook gepostet - 30 Leuten gefällt das (Stand: 15. Juni). Einer schreibt unter Frank Schneiders Post: "Ich komme morgen eine kaufen." Gute Idee, sagt Stadt-Sprecher Andreas Voss. Er rät dazu, bald im Bürgerbüro vorbeizuschauen. "Die Anzahl ist begrenzt."

Wer es nicht so mit Fahnen hat: Im Langenfelder Bürgerbüro gibt es auch noch Fanshirts mit der Langenfelder Skyline. Kosten: sie-ben Euro. Das weiße Shirt mit den schwarzen Ärmeln kann man gut beim Fußball-EM-Gucken tragen - aber auch gut noch danach: das Shirt ist einer von diesen nett-dezenteren Fan-Artikeln. Fan-Artikel mit Heimatbezug. Die gab es 2014 ja auch in Monheim - oder besser gesagt aus Monheim. Die Firma Brandvision hatte damals ihren Sitz im Rheinpark - und die Chefs entwickelten eine Deutschland-Version der südafrikanischen Vuvuzela, die auch mit ins Stadion durfte: aus Plastik und in den Farben Schwarz-Rot-Gold. Damit waren sie sehr erfolgreich, verkauften ihre Tröte millionenfach. Aber Monheim und die Vuvuzela: Das war einmal. Brandvision macht zwar immer noch Fan-Artikel, allerdings nicht mehr mit Sitz in Monheim, sondern mittlerweile wieder in Düsseldorf. "Wir haben eine Schwesterfirma in Kaiserswerth - und die 40 Kilometer zwischen unserer Designabteilung und Monheim, das war einfach zu weit weg, auch wenn Monheim ein schöner Standort war und Steuervorteile hatte", sagt Geschäftsführer Frank Urbas.

(bine)
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