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Monheim
Fast wie vor 400 Jahren: Der Spielmann setzt über

Monheim. Im Sommer 1615 soll der Rhein so wenig Wasser geführt haben, dass der Spielmann, Monheims sagenhafter Held, es wagen konnte, den Strom zu durchwaten. "Es war sonntags, und an dem Rheine sah man viele Menschen versammelt, welche sich über den niedrigen Wasserstand wunderten. Da kam der lustige Spielmann, das Wasser reichte ihm bis an die Achseln, aber er hielt die Geige empor und fiedelte seine lustigen Weisen . . .", heißt es in der Legende vom Spielmann. Da der Wasserstand des Rheins längst nicht so niedrig ist wie vor 400 Jahren, wird der Spielmann mit dem Piwipper Böötchen übersetzen.

Die Große Monheimer Karnevalsgesellschaft lädt für kommenden Sonntag, 14.11 Uhr, ein, den Fidler vom Dormagener Rheinufer her zu empfangen. Alle, die auf diese Weise die Warmlaufphase zum Monnemer Festeleer einleiten wollen, sollten sich bei Rheinkilometer 714 (Höhe Gaststätte "Zum Vater Rhein") einfinden. Dort wartet dann auch schon die Gänseliesel sehnsüchtig.

(elm)
 
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