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Kreis Mettmann
Feuerwehr testet erfolgreich neues Hochdrucklöschsystem

Kreis Mettmann. Vize-Kreisbrandmeister Mirko Braunheim hält das neuartige Cobra-System der Feuerwehren für eine überaus brauchbare Innovation. "Die Erfahrungen sind durchweg positiv", sagt der Mitarbeiter der Abteilung Bevölkerungsschutz des Kreises Mettmann. Bei dem Cobra-System fräst ein Vorauslöschfahrzeug mit einem Hochduckstrahl ein Loch in eine Hauswand, durch das dann gelöscht werden kann. Die Ratinger Feuerwehr hat die Neuerung jetzt fast vier Monate getestet.

"Dadurch, dass das in Ratingen stationierte Fahrzeug bei vorgegebenen Alarmstichwörtern nicht nur ins eigene Stadtgebiet, sondern auch in die benachbarten Städte ausrückt, konnte es mehrfach wertvolle Hilfe leisten", sagte Braunheim in einem Gespräch mit der RP anlässlich einer gemeinsamen Übung verschiedener Jugendfeuerwehren in Haan. Bei der Übung probten gestern 185 Freiwillige aus acht Kreisstädten den Ernstfall. Die Löschtechnik mit Hilfe von Hochdruck habe sich als sinnvolle Ergänzung zur bestehenden Ausstattung herausgestellt, sagte der stellvertretende Kreisbrandmeister. In bestimmten Einsatzsituationen bringe das deutliche Vorteile mit sich.

Über die verstärkte Nutzung digitaler Netzwerke zur Nachwuchsgewinnung, etwa von Facebook, sagt Braunheim: "Wir sollten versuchen, mit den Bürger auf allen möglichen Wegen in Kontakt zu treten und so für uns zu interessieren. Die digitalen Möglichkeiten sind ein wichtiger Teil der Öffentlichkeitsarbeit geworden." Allerdings müssten gerade Freiwillige Feuerwehren auch die Zeit haben, diese digitalen Kanäle bedienen zu können."

Den Vorstoß der Stadt Monheim, Ehrenamtler bei der Feuerwehr mit einer Rente zu belohnen, begrüßt Braunheim als "kleine Anerkennung einer hervorragenden Arbeit".

(cis/gut)
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